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Werkstattgespräch in Hoetmar

„Könnten eigene Laga machen“

Hoetmar

Eine Einbindung der Ortsteile in die Landesgartenschau wünschen sich die Hoetmarer. In einem Werkstattgespräch am Mittwoch haben sie Ideen für Projekte zur Landesgartenschau entwickelt.

Es könne nicht sein, dass eine Landesgartenschau 2026 nur in Warendorf stattfindet, waren sich jene zehn Hoetmarer einig, die am Mittwochabend zu einem Werkstattgespräch in der Alten Stellmacherei zusammenkamen. Auch die Ortsteile müssten beteiligt werden, fanden Vereinsvertreter und interessierte Privatpersonen, die sich an diesem Abend Gedanken darüber machten, wie das Golddorf von der Landesgartenschau profitieren könnte.

Am Ende gab es so viele Ideen, dass Paul Schwienhorst frotzelte: „Wir könnten eine eigene Laga machen.“ Wohnen, Arbeiten, Leben – durch verschiedene Projekte würden die Hoetmarer diese Bereiche gerne mit Leben füllen. Das Wohnen, so der Tenor, müsse neu gedacht werden. So könnte sich die Arbeitsgruppe andere Wohnformen, aber auch andere Formen des Bauens in Hoetmar, zum Beispiel Tiny Houses, vorstellen. Ein weiteres Ziel müsse es sein, Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

„Wir wünschen uns nachhaltige Projekte“, stellte Paul Schwienhorst am Tag nach der Versammlung im Gespräch mit dieser Zeitung klar. Dazu gehören Radwegverbindungen nach Warendorf und angesichts der zunehmenden E-Mobilität die Ausstattung öffentlicher Plätze mit E-Ladesäulen. Vorstellen könnte sich die Arbeitsgruppe auch, Hoetmarer Gärten für ein breites Publikum zu öffnen.

Außerdem wurde der Wunsch laut, „das Problem mit der Burbeck-Brache“ am Ortseingang im Zuge der Laga-Vorbereitung zu lösen. Alle Ideen werden nun an das Bürgerforum weitergegeben.

In jedem Fall wünschen sich die Hoetmarer eine Einbindung in die Laga: „Wie in Gronau, da konnte man ja auch mit dem Rad nach Losser fahren. So stellen wir uns das vor.“

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