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Vertreterversammlung der Volksbank Münsterland Nord

Kooperationsvertrag steht jetzt an

Warendorf/Münster

Die Vertreterversammlung der Volksbank Münsterland Nord zieht eine positive Bilanz – das Geschäftsjahr 2021 war erfolgreich. Zugleich blickten die Teilnehmenden auch auf die anstehenden Sondierungsgespräche mit der Volksbank Warendorf eG.

Von und

Vorstandsmitglied Thomas Jakoby berichtet den Vertreterinnen und Vertreter von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 Foto: Volksbank

Es war die jährliche Vertreterversammlung der Volksbank Münsterland Nord, die am vergangenen Mittwoch im Mövenpick Hotel in Münster tagte. Und nicht nur das: Seit dem Zusammenschluss der VR Bank Kreis Steinfurt, Vereinigten Volksbank Münster und Volksbank Greven war es die erste Veranstaltung in Präsenz. Dabei wurde auch die geplante Fusion mit der Volksbank eG Warendorf in den Blick genommen. Doch der Reihe nach: „Die Bank blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück“, heißt es zunächst in einer Volksbank-Pressemitteilung zur Versammlung. Die Vertreterversammlung hat daher die Ausschüttung einer Dividende von zwei Prozent beschlossen.

Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank waren zur diesjährigen Vertreterversammlung erschienen. Wolfgang Scheiper, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Münsterland Nord, begrüßte die Vertreterinnen, Vertreter und Gäste und führte die Versammlung durch die Tagesordnung.

Die Berichterstattung des Vorstandes zum Jahr 2021 mit Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr übernahm in diesem Jahr das für die Steuerungsbank verantwortliche Vorstandsmitglied, Thomas Jakoby. Die Volksbank Münsterland Nord hat im Jahr nach der Fusion ihren Gewinn erhöht. Die Bilanzsumme wuchs um 2,1 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Das Geschäftsergebnis vor Steuern in Höhe von 55 Millionen Euro liegt über dem mit durch Belastungen betroffenen Vorjahreswert (30 Millionen Euro). „Wir sind mit dem Ergebnis für das Jahr 2021 durchaus zufrieden, da wir schon im Jahr eins nach der Fusion wieder das addierte Niveau der einzelnen Banken vor Fusion erreicht haben“, so Jakoby.

Frühes Reagieren auf geänderte Rahmenbedingungen

„Das wird nicht nur an den Ertragszahlen deutlich, sondern auch an den Wachstumsraten.“ Das Geschäftsergebnis konnte nicht zuletzt durch das frühzeitige Reagieren auf die veränderten Rahmenbedingungen für die Bank erzielt werden – trotz der widrigen Umstände aus dem Negativzinsumfeld und der langanhaltenden Pandemie im Jahr 2021.

Das für die zentralen Kundengeschäftsbereiche zuständige Vorstandsmitglied, Hubert Overesch, berichtete anschließend über die nächsten Schritte sowie über die Ergebnisse der geführten Sondierungsgespräche mit der Volksbank eG, Warendorf. „Nach der erfolgreichen Sondierungsphase in 2021 wollen wir noch in diesem Jahr die strategische Sinnhaftigkeit für eine Fusion in 2024 abschließend prüfen und einen entsprechenden Kooperationsvertrag abschließen“, so Overesch.

Bildung von Rücklagen vorgeschlagen

„Auf die Beteiligung unserer Mitglieder am Erfolg der Bank legen wir besonderen Wert“, betont der Aufsichts-ratsvorsitzende, Wolfgang Scheiper. „Ihre Teilhabe gehört zum Wesen einer Genossenschaft.“ Vorstand und Aufsichtsrat haben der Versammlung vorgeschlagen, einerseits für das Eigenkapital entsprechende Rücklagen zu bilden und andererseits den Mitgliedern aus dem Jahresüberschuss eine Dividende von zwei Prozent auszuschütten. Die Vertreterversammlung stimmte dieser Empfehlung einstimmig zu.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Wolfgang Scheiper, und seine Stellvertreterin, Elisabeth Schwering, hatten dank der zufriedenstellenden Zahlen der Bank nur Positives zu vermelden. Scheiper informierte im weiteren Verlauf über die Tätigkeit des Aufsichtsrates. Den Bericht über die gesetzliche Prüfung trug Schwering vor. Bei den weiteren zur Abstimmung stehenden Beschlüssen erteilte die Versammlung dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung.

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