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Josephs-Hospital gibt Einblicke

Krankenhaus virtuell erkunden

Warendorf

Mit dem Projekt „Virtueller Krankenhausrundgang“ hat das Warendorfer Josephs-Hospital einen weiteren Schritt unternommen, Patientinnen und Patienten die Klinik näher zu bringen und damit Hemmschwellen und dieses ungute Gefühl abzubauen. Die Türen sind damit quasi rund um die Uhr geöffnet.

Freuen sich über das gemeinsame Projekt: Tobias Christof Dierker, Thomas Schmidt, Sigrid Krause, Stefan Hölzel und Peter Goerdeler (von links). Foto: Josephshospital

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist oft mit Unsicherheit und Sorge verbunden. Was erwartet mich dort? Was werden die Untersuchungen ergeben? Wie wird die Operation verlaufen? Wo und wie werde ich untergebracht sein?

Durch digital oder gedruckt bereitgestellte Informationen, ein Beratungsgespräch oder die Aufklärung vor dem Eingriff können im Vorfeld zwar viele dieser Fragen beantwortet und die Unsicherheit etwas genommen werden, es bleibt aber oft ein ungutes Gefühl.

Mit dem Projekt „Virtueller Krankenhausrundgang“ hat das Warendorfer Josephs-Hospital einen weiteren Schritt unternommen, Patientinnen und Patienten die Klinik näher zu bringen und damit Hemmschwellen und dieses ungute Gefühl abzubauen. Finanziell unterstützt wurde dieses Projekt durch die Volksbank eG.

Ab sofort ist es möglich, die Bettenstationen des Krankenhauses, die Zentrale Notaufnahme und die Intensivstation zu besichtigen – und zwar virtuell von zuhause aus und 24 Stunden am Tag. Dank der mit einer speziellen Software aufwendig verbundenen 360-Grad-Aufnahmen können sich die virtuellen Besucher frei in den Stationen und Bereichen bewegen, in Behandlungsräume, Arbeitsräume und Patientenzimmer schauen und so einen realistischen Eindruck aus dem Krankenhaus erhalten. Alles was benötigt wird, ist ein Computer mit einem aktuellen Browser und eine Internetverbindung.

JHW-Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler

JHW-Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler und Pflegedirektorin Sigrid Krause freuen sich über das neue Angebot: „Durch die Corona-Pandemie war es uns bisher nicht möglich, unseren regelmäßigen Tag der offenen Tür zu veranstalten und wir haben überlegt, welche anderen Wege es gibt, den Bürgerinnen und Bürgern in der Region unseren mitten in der Pandemie im Jahr 2020 fertiggestellten Neubau zu präsentieren. Mit den virtuellen Führungen haben wir eine tolle Möglichkeit gefunden, ab jetzt unsere Türen quasi immer geöffnet zu haben.“

Die Vorbereitungen für die Produktion seien zwar sehr aufwendig gewesen, das Team habe alle Auf-nahmen zu sehr früher Zeit an mehreren Sonntagen gemacht und natürlich auch hier und da mal etwas aufräumen müssen, ergänzt Marketingleiter Tobias Christof Dierker mit einem Schmunzeln. Insgesamt habe sich die Mühe aber sehr gelohnt, was das Ergebnis und auch die ersten Zugriffszahlen zeigten.

Thomas Schmidt, Vorstand der Volksbank eG und sein Kollege, Regionalleiter Stefan Hölzel, sind von dem Projekt überzeugt. „Als genossenschaftliche Bank liegen uns nicht nur unsere Mitglieder und Kunden am Herzen, sondern auch die Region. Wir freuen uns darüber, wenn wir Projekte ermöglichen oder fördern können, in denen sich auch unsere Werte wiederfinden. Neben dem von uns unterstützten Patientenbegleitdienst des Josephs-Hospitals sind die virtuellen Rundgänge eine schöne Idee und eine sehr gute Chance, Berührungsängste mit dem Krankenhaus und mit den Themen Medizin und Pflege weiter abzubauen.“

Interessierte finden den Link zu den virtuellen Rundgängen auf der Startseite der Homepage.

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