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„Kultourey“- Aktion startet am Samstag

Kunst in 45 Schaufenstern

Warendorf

Viele kreative Köpfe waren gefragt, um ein stadtübergreifendes Kunstprojekt in den Stil zu stoßen. Mit der „Kultourey“ ist es jetzt geschafft. Hauptorganisatoren sind Wiwa (Wirtschaft für Warendorf) und der Kunstkreis Warendorf.

Von Beate Trautner

Erst die Arbeit, dann das Kunsterlebnis „Kultourey – Die Kunst im Schaufenster“ – startet am Samstag. Manfred Kronenberg und Rudolf Berger (v. l.) haben alle Hände voll mit der Vorbereitung zu tun. Eigentlich kümmert sich Saskia Wessel-Terharn, Gestalterin für visuelle Medien (l.), um die Dekorationen im Modehaus Ebbers. Nun ist sie Teil des „Kultourey-Teams“ und für die Präsentation an den Außenfenstern zuständig. Foto: Beate Trautner

Wer in diesen Tagen durch die Warendorfer Innenstadt geht, bemerkt dort ungewöhnliche Aktivitäten. In vielen Ladenlokalen werden, fast gleichzeitig, die Dekorationen zur Seite gerückt, es werden Fenster geputzt und von außen beklebt. Staffeleien, Bilder und Skulpturen werden durch die Fußgängerzone getragen und vieles mehr. Was ist hier los?

Die „Kultourey“ ist los! Warendorf wird für einen Monat zur Galerie. Hauptorganisatoren sind Wiwa (Wirtschaft für Warendorf) und der Kunstkreis Warendorf.

Die Idee fand eine unerwartet große Resonanz. Um das stadtübergreifende Kunstprojekt realisieren zu können, brauchte es neben vielen kreativen Köpfen und Helfern natürlich auch Geld. Denn für die Künstler und Ladeninhaber sollten bei der Aktion auf keinen Fall Kosten entstehen. Das nötige Geld für ihre Idee gab es zum einen Teil vom Cityfonds.

Kunst im Schaufenster

Die Wiwa mit Heiner Kamp als Hauptgeschäftsführer und der Kunstkreis Warendorf um Manfred Kronenberg haben für das Kunstprojekt „Kultourey – Die Kunst im Schaufenster“ die volle förderfähige Summe erhalten und für den erforderlichen Eigenanteil zahlreiche Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft gewinnen können.

Insgesamt 45 Ladenlokale

gilt es nun innerhalb kurzer Zeit mit Kunst zu bestücken. Und die Zeit drängt, denn am Samstagvormittag (12. Juni) um 12 Uhr schon wird es die offizielle Eröffnung geben – open air an der Kreuzung Im Ort in der Fußgängerzone. Das erste Fenster wurde am Dienstagmorgen im ehemaligen Ladenlokal der Stadtwerke dekoriert. Hier sind die Arbeiten von Eva Maria Koch zu sehen. Koch ist Vorbotin der nächsten Kunstkreisausstellung im Herbst.

Rudolf Berger, der seit dem Beginn unermüdlich denkt und plant und konzipiert, hatte für die Bestückung der Fenster einen genauen Plan erarbeitet, mit dem es zügig „reihum“ gehen sollte.

Natürlich wird nicht einfach nur Kunst im Schaufenster zu sehen sein. Manfred Kronenberg hat ein Kultourey-Gesamtkonzept erarbeitet. Jedes Kultourey- Fenster wird somit schon von Weitem zu sehen sein.

Eigentlich kümmert sich Saskia Wessel-Terharn, Gestalterin für visuelle Medien, um die Dekorationen im Modehaus Ebbers. Nun ist sie wichtiger Teil des Kultourey- Teams und für die Präsentation an den Außenfenstern zuständig. So zieht auch sie, bestückt mit Werbefolien, von einem Ladenlokal zum nächsten.

Auch das Quartiersbüro in der Warendorfer Altstadt bekommt am Mittwochmorgen ein Kunstfenster. Schließlich wird die Aktion auch gefördert durch den Cityfonds Warendorf.

Helga Beckmann und Sebastian Höber vom Team des Quartiersbüros freuen sich sichtlich über die künstlerische Erweiterung. Und, gerade passend, sind auch die von Manfred Kronenberg erstellten, Broschüren präsentationsbereit. Die Broschüre bietet eine gute Hilfestellung für den Kultourey-Rundgang. Auf 31 Seiten erfahren interessierte Bürger wer, was, wo und warum zu finden ist.

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