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Vorentscheidung im Warendorfer Entwicklungsausschuss

Laga-Bewerbung so gut wie sicher

Warendorf

Fünf Monate Vorbereitungszeit – Donnerstag im Rat die Entscheidung: Die Mehrheit des Fachausschusses hat „Ja“ zur Bewerbung als Laga-Stadt 2026 gesagt.

Von Jörg Pastoor

Nach Pascalle Kaells (r.) Vortrag stimmten die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses ab. Die Mehrheit ist für die zweite Bewerbung als Landesgartenschau-Stadt. Foto: Jörg Pastoor

Um 18.30 Uhr fiel am Montagabend die Vorentscheidung: Bei drei Enthaltungen (zwei von der CDU, eine von der FDP) hat der Stadtentwicklungsausschuss für die Abgabe einer Bewerbung für Warendorf als Landesgartenschaustadt 2026 gestimmt. SPD und Grüne waren geschlossen für die Zustellung der Machbarkeitsstudie ans Land; bezogen auf die Mehrheitsverhältnisse im Rat, der am Donnerstag die Entscheidung hat, dürfte der zweite Anlauf der Emsstadt damit beschlossene Sache sein.

Drei Enthaltungen – zwei bei der CDU

Bedenken gegen Chancen – diese Abwägung, das machte nach einem einstündigen Vortrag von Pascalle Kaell aus dem Planungsamt über die Bewerbung in Buchform Andrea Blacha für die CDU deutlich, führe zu einem mehrheitlichen Votum für die Landesgartenschau-Bewerbung. „Wir haben große Sorge, ob bereits beschlossene Projekte umgesetzt werden können“, beschrieb Blacha parteiinterne Diskussionen. Ein geschätzter Gesamtaufwand von knapp 41 Millionen Euro und erhoffte Zuschüsse von etwas über 31 Millionen seien das eine. Gut vier Jahre für die Umsetzung sei ein so ambitionierter Zeitraum dass man sich fragen könne, ob die Verwaltung das schaffe, wenn ein seit zwei Jahren beschlossenes Parkraumbewirtschaftungskonzept noch immer nicht erledigt sei, seit drei Jahren eine neue Sporthalle für Freckenhorst geplant, aber noch immer kein Bagger gerollt sei.

Andrea Blacha (CDU)

Andreas Hornung (SPD) zollte der CDU für ihre berechtigt kritische, genaue Analyse der finanziellen Risiken Respekt, verhehlt nicht, dass auch seine SPD diese Gefahren sehe. Doch es überwögen die Chancen – deshalb auch ein geschlossenes Ja von den Sozialdemokraten, wie auch von Jessica Wessels für die Bündnisgrünen (Bericht folgt)

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