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Ansturm am Corona-Test-Drive-In

Lange Blechschlangen am Lohwall

Warendorf

Schlange stehe fürs Testen: Josefina ist sechs Jahre alt und möchte Schwimmen lernen. Auch da geht es nicht ohne Test und so wartet die Sechsjährige ebenfalls geduldig mit ihrer Mutter im in der Schlange. Sich auf Corona testen zu lassen – das scheint am Montagmorgen für viele wichtig zu sein.

Viele wollen sich testen lassen (kleines Bild). Aus unterschiedlichen Gründen. Die neunjährige Finja (v.r.) möchte gern zum Tanzen, ihre sechsjährige Schwester Nora Foto: Marion Bulla

Sich auf Corona testen zu lassen – das scheint am Montagmorgen für viele wichtig zu sein. Denn die lange Autoschlange, die sich vor dem Corona-Test-Drive-In am unteren Lohwall gebildet hat, ist kaum zu übersehen. Geduldig wartet auch Tanja Rolf am Montagmorgen in ihrem Auto darauf, bis sie endlich an der Reihe ist.

„Meine Tochter Finja möchte zum Tanzen und kann nur mit einem Test mitmachen“, erklärt die Mutter und zeigt derweil Ruth Marx, die die Testungen durchführt ihren QR-Code, den sie sich zuvor im Internet geholt hat und auf welchem die persönlichen Daten vermerkt sind.

Dann steigt Finja aus, Ruth Marx führt ein Wattestäbchen in beide Nasenlöcher und träufelt eine Flüssigkeit auf den Teststreifen. Das Ergebnis wird die neunjährige Finja in Kürze per Handy erfahren. Auch ihre Schwester Nora muss sich testen lassen. „Die Kinder möchten neue Schuhe und auch dafür brauchen ich einen negativen Test“, sagt Tanja Rolf.

Josefina ist sechs Jahre alt und möchte Schwimmen lernen. Auch da geht es nicht ohne Test und so wartet die Sechsjährige ebenfalls geduldig mit ihrer Mutter im in der Schlange. Während der Schulzeit gelten Kinder in ihrem Alter automatisch als getestet. Doch es sind noch bis Montag Ferien. Und so bleibt nichts anderes, als sich an einer der Stationen testen zu lassen.

Es sind aber auch Erwachsene dabei, die den Test machen. Und zwar aus unterschiedlichen Gründen. David Grewe etwa möchte sich mehr bewegen und im Fitnessstudio trainieren. „Das ist mir wichtig, aber dazu brauche ich einen Test“, sagt er. Andere benötigen einen, weil der Arbeitgeber das verlangt.

„Wir haben schon jetzt mehr als 200 Menschen getestet. Und dass nach nicht einmal zwei Stunden“, verkündet Ruth Marx. Seit Weihnachten sei es sehr voll am Corona-Test-Drive-In, hat Ruth Marx beobachtet. „Silvester hatten wir unglaubliche 870 Testungen“, bemerkt sie erstaunt. Silvester hatte das Team ein weiteres gegenüber für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung gestellt. „Sonst hätten wir das gar nicht schaffen können“, erklärt sie.

Am Montag ist nur ein Fenster zum Testen geöffnet. Dennoch kein Problem, denn die Testungen gehen ziemlich zügig über die Bühne. Es dauert lediglich zwei Minuten und schon ist es überstanden.

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