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„Folks Musik“-Konzert vor dem Westpreußischen Landesmuseum

Lieder zum Mitsingen

Warendorf

Musik ist ein Stück Heimat. Und so standen am Sonntagnachmittag beim Konzert vor dem Westpreußischen Landesmuseum Volkslieder auf dem Programm, bei dem die Besucher fleißig mitsangen.

Von Beate Trautner

Sebastian Altekamp am Piano, Ivo Kassel am Kontrabass, Sebastian Netta am Schlagzeug und Sängerin Nadja Ollig zeigten am Sonntagnachmittag ihr Können. Foto: Beate Trautner

Der Sonntag wartete mit bestem Sommerwetter bei ausnahmslos blauen Himmel auf. Es war fast schon zu heiß für Aktivitäten im Freien. Froh war, wer irgendwo ein schattiges Plätzchen ergatterte, so wie die rund 80 Besucher des „Folks Musik“-Konzerts.

Die Stühle waren rund um die große Linde und den Ginkgo-Baum vor dem Westpreußischen Landesmuseum drapiert. Und auch die kleine mobile Bühne stand so, dass sie während des gesamten „Mitmach- Konzerts“ nicht in der Sonne war.

Das musikalische Team der „Wald und Wiesen Konzerte“ rund um den Musiker Sebastian Netta, war an diesem Nachmittag in Kooperation mit dem Projekt „Trompetenbaum & Geigenfeige“ nach Warendorf gekommen. Beide Projekte bieten außergewöhnliche Konzerte an ungewöhnlichen Orten in Gärten und Parks im Münsterland an.

„Alle Geräusche drum herum gehören mit dazu“, begrüßt Netta sein Publikum und stellt im Anschluss seine Musiker- Kollegen vor. Dabei war Sebastian Altekamp am Piano, Ivo Kassel am Kontrabass und Sebastian Netta selbst am Schlagzeug. Da Gaby Goldberg krank war, sprang mit Nadja Ollig aus Köln eine Sängerin ein, die sich mit ihrer dunklen Stimme perfekt einfügte. Ollig hatte sich das Repertoire für das „Folks Musik“-Konzert in nur zwei Tagen „draufgeschaufelt“.

Erst zum Mitsingen, dann neu arrangiert

Bekannte Volkslieder standen an dem Nachmittag auf dem Programm, allerdings in unterschiedlichen Versionen. „Wir wollen nicht nur etwas vorsingen“, animieren die Musiker ihr Publikum mitzusingen. So gab es jeweils die bekannte Version zum Mitsingen, die danach langsam in neu arrangierte und interpretierte Jazz-Versionen überging, in denen die Musiker ihr Können unter Beweis stellen konnten. „Wir sind alle Berufsmusiker“, erklärt Netta unnötigerweise. In den Übergängen spielten die Musiker leichten und rhythmischen Jazz, bevor sie wieder zum eigentlichen Thema des Volksliedes zurückkamen. „Jede Musik weckt Erinnerungen in uns und ist ein Stück Heimat“, weiß Netta.

Den Anfang machte „Kein schöner Land“, das die Konzertbesucher sogleich anstimmten. Zu „Alle Vögel sind schon da“ gab es im neuen Arrangement sogar eine Fassung mit brasilianischem Rhythmen.

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