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Stadtentwicklungsausschuss

Luftfilter: Nur wo sie nötig sind

Warendorf

Die Entscheidung ist gefallen – mehrheitlich votierte der jüngste Stadtentwicklungsausschuss gegen eine weitere und damit flächendeckende Aufstellung von Corona-Filtergeräten für Schulklassen. Die Förderungsbedingungen waren dabei ein maßgeblicher Punkt.

-jp-

Ein mobiles Filtergerät gegen Coronaviren. 24 davon hat die Stadt angeschafft. Mehr sollen es auch nicht werden. Foto: Jörg Pastoor

Am Ende stimmte FDP-Vertreter Roland Füchtenhans im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss, der am vergangenen Donnerstag tagte als Einziger mit „ja“.

Alle anderen Fraktionen des Stadtentwicklungsausschusses waren gegen die flächendeckende Anschaffung von Corona-Filtergeräten für die Schulklassen.

24 davon hatte die Stadt laut der Aussage von Sachgebietsleiter Christoph Schmitz bereits angeschafft. Und damit, so das Fazit, alle Unterrichtszimmer versorgt, die eben nicht durch Fensteröffnung belüftet werden können – was wiederum die Voraussetzung für die Zahlung entsprechender Zuschüsse wäre.

Davon dürfe das zwar nicht abhängen und es sei im Winter beim Stoßlüften drinnen auch richtig kalt, fand Andrea Blacha (CDU). Doch wichtig sei, dass der Unterricht stattfinde.

Um stationäre Lüftungsanlagen bei Um- und Neubauten komme man künftig nicht herum, so Schmitz. auch wenn das eine „Herkulesaufgabe“ werde

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