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Theaterfest mit Jour-Fixe „XXL“

Magisch und voller Knalleffekte

Warendorf

Es war bombastisch und voller Emotionen: das Theaterfest im Theater am Wall.

Von Beate Trautner

Die Company der Fritz- Winter- Gesamtschule in Ahlen zeigten ihr tänzerisches Können mit viel Ausdruck und Selbstbewusstsein.

Nach zwei Jahren Zwangspause startete das Theater am Wall am Samstag endlich wieder mit dem Theaterfest und einem Jour fixe im XXL- Format in die neue Spielzeit. „Gemeinsam. Live. Erleben.“ ist das Motto der Spielzeit. Und so stand beim Theaterfest im Paul-Schallück-Saal das Wiedersehen der Theaterbegeisterten im Mittelpunkt. Selbstverständlich durften sich die Gäste wieder auf einen Jour fixe XXL in bewährter Qualität freuen.

Pünktlich um 18: 30 Uhr wirbelten die „Flöckchen“ und das großen WaKaGe-Ballett der Warendorfer Karnevalsgesellschaft über die Bühne. Nach den „Flöckchen“ und ihrem Tanz „Sturm und Brise“ begrüßten die Moderatoren Monika Mulder, André Auer und Jochen Walter das Publikum.

„Wir haben eher angefangen, damit wir vor zwölf Uhr fertig sind“, beginnt Auer mit einem Augenzwinkern. Das konnte eingehalten werden aber nur knapp. Das Team hatte die vielen Zugaben wohl nicht mitgerechnet und so dauerte das Programm dann am Ende doch über viereinhalb Stunden.

Aber zum Glück stand für die Besucher das gesamte TAW-Team parat. Alle Theken waren geöffnet. Dazu gab es eine Cocktailbar im Dachtheater und auf der Terrasse wurde gegrillt.

Bei „Nolimit“ ist alles a capella gesungen. In Westernhagens „Freiheit“ mixten sie Auszüge der Ukrainischen Nationalhymne mit ein und gaben damit ein klares und emotionales Statement ab. Foto:

Danach ging es weiter mit dem WaKaGe-Ballett und „Schöne, neue Welt“. Ein gelungener und bunter Einstieg in den Abend. Dann betreten Maria Rother, Doris Kaiser und Horst Breuer für ein kurzes Resümee die Bühne. „Corona hat uns in die Krise gebracht“, erinnert die Vorsitzende des Verein TAW e. V. an die kulturlose Zeit. Das Theater am Wall hat zwei Jahre hinter sich, die ihm viel abverlangt haben. „Danke, dass sie sich nicht entmutigen ließen“, richtet Doris Kaiser das Wort an das Team. Aber nun läuft der Spielbetrieb wieder und das Dank Unterstützung der Stadt Warendorf.

Und dann ging es weiter mit einem Genre, das bisher nur selten beim Jour-Fixe zu sehen war, nämlich Zauberei und Mentalmagie mit … „Magic Freddy!“ Der erst 16- jährige Münsteraner Magier Frederik Pelster zeigte mit einem Kartentrick, einer „Mördersuche“ und einer waghalsigen Mental- Nummer Auszüge aus seiner Zaubershow.

Die Dance-Company der Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen, unter der Leitung von Anke Gutsche, zeigte mit „The Evil Take Over“ und „Finesse“ von Bruno Mars zwei ihrer neuen Showtänze.

Klassische Chansons mit einem Schuss Wahnsinn wurden im Anschluss das Chanson-Duo „Red Head Redemption“ oder besser Sandra Botor und Thomas Krass angekündigt – zu recht. Sandra Botor punktete nicht nur mit ihrer unglaublichen „Röhre“ und Neuinterpretationen der Toten Hosen und Rammstein , sie zog auch kabarettistisch sämtliche Register. „Echt krass!“

Stiller aber ebenso eindrucksvoll bot Lina Sieker, Tanzlehrerin aus der Münsteraner Tanzschule „Dance a story – by Laureen Fischer“, als Solo einen Contemporary-Dance zur Musik „Fire on Fire“.

Das 2007 in Ennigerloh von Andreas Warschkow gegründete Ensemble „nolimit“ - einer der besten Popchöre in NRW – zeigte sich mit aktuellen Hits und Klassikern. Einen emotionalen Punkt setzten sie mit Westernhagens „Freiheit“. „Freiheit ist das einzige was zählt“, heißt es darin und der Chor flocht Auszüge aus der Ukrainischen Nationalhymne darin ein, die sie natürlich auch auf Ukrainisch sagen. Ein ganz besonderer Moment.

Einen heiteren Kontrapunkt setzte das Moderatorenteam mit „Fatal oder Genial“, einem Spiel, bei dem verschiedene Video-Clips an einer Stelle angehalten werden und das Publikum erraten muss, wie es ausgeht.

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