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Gastronomie ist wieder geöffnet

Marktplatz platzt aus allen Nähten

Warendorf

Die Gastronomen in Warendorf atmen auf. Bei herrlichem Wetter nutzten viele die Gelegenheit, endlich wieder ein leckeres Bier oder einen Kaffee trinken zu können.

Von Rebecca Lek

Die Warendorfer haben lange darauf gewartet. Am Wochenende konnten sie endlich wieder die Gastronomie nutzen und das genossen sie in vollen Zügen.Endlich wieder ein frisch gezapftes Bier trinken wollten auch Saskia Caruna, Patrick Baune und Giordano Caruna im ausgeweiteten Außenbereich der Alten Frieda Foto: Rebecca Lek

Nach einem verregneten Pfingstwochenende meinte es das Wetter am letzten Wochenende gut mit den Gastronomen. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad Celsius machten die Außengastronomie attraktiv. Der Marktplatz platzte aus allen Nähten. Fahrradfahrer und Spaziergänger suchten freie Plätze, um das Wetter zu genießen.

Durch die neue Corona-Schutzverordnung, die überraschend am Donnerstag raus kam, herrschte jedoch große Verwirrung bei den Warendorfern. „Wir hatten viele Reservierungen und auch Laufkundschaft, die dachte, dass die Schnelltestpflicht auch für die Gastronomie aufgehoben wurde“, beschreibt Falk Roerkohl vom Alten Gasthaus Wiese. Ein Glück, dass es in der Innenstadt einige Testzentren gibt. Viele Gäste wollten bei dem Wetter nicht auf den Biergarten verzichten und holten sich schnell noch ein negatives Testergebnis.

Ein Problem, das Haus Allendorf hatte. „Bei uns in der Nähe kann man nicht spontan zu einem Testzentrum. Die meisten Gäste haben sich aber vorab telefonisch informiert“, berichtet Michaela Allendorf. Die Tische zu besetzen war somit kein Problem. Skeptisch betrachtet sie die Lockerungen dieser Woche. Draußen ohne Test, drinnen nur mit. „Es wird immer komplizierter und unverständlicher für die Gäste“, meint Allendorf.

Endlich wieder ein frisch gezapftes Bier trinken wollten auch Saskia Caruna, Patrick Baune und Giordano Caruna. Im Sonnenschein saßen sie bei der Alten Frieda im ausgeweitetem Außenbereich. Für die Drei war es allerdings nicht das erste Bier seit der Wiedereröffnung. „Wir sind froh, dass man wieder was machen kann. Es wurde Zeit. Auch das schlechte Wetter in der letzten Woche hielt uns nicht ab“, gesteht Baune.

Jutta Weste, Geschäftsführerin der „Frieda“, durfte sich aufgrund von Corona auch vor der ehemaligen Kneipe Darup ausbreiten. Vier Tische mehr sprangen dabei raus. „Wir sind froh, dass wir endlich wieder loslegen können“, freut sich Weste. Das Wetter der Woche verspricht den Gastronomen einen guten Umsatz, den sie nach der langen Durststrecke auch dringend benötigen.

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