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DRK betreibt neues Zentrum

Mehr als 600 Tests am Tag möglich

Warendorf

Viele freiwillige Helfer machen mit. Dazu gibt es lange Öffnungszeiten: So können täglich mehr als 600 Tests im neuen DRK-Zentrum an der Hermannstraße durchgeführt werden.

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Mechthild Stankovic, Markus Wohlgemuth, Aylin Semen und Theresa Langehenke (v.l.) standen auch am Sonntag für die Durchführung der Schnelltests bereit. Foto: Rebekka Lek

Freitag, pünktlich um 7.30 Uhr, startete der DRK-Ortsverein Warendorf in der Hermannstraße mit einem weiteren Testzentrum. Rund 300 Tests führte das Team am Wochenende durch – ein recht ruhiger Anlauf, wie Markus Wohlgemuth bestätigt. Er startete neu beim DRK und hat die Schlüsselgewalt: morgens geht es ohne ihn nicht los.

Dass die ersten Tage nicht komplett ausgebucht waren, nutzten die Mitarbeiter um Verbesserungspotentiale zu entdecken: die Online-Recherche oder auch das Buchungstool. Vor Ort verlief bis jetzt alles reibungslos. Nach der Terminbuchung erhält man eine Bestätigungsmail. Bei der Anmeldung im Gebäude der Schule für Musik nennt man seinen Namen und erhält eine kleine Schale mit seinen Daten und einem QR-Code. Der Testperson wird eine der drei Kabinen zugewiesen, in der der Test durchgeführt wird. Stäbchen rein und fertig. 15 bis 30 Minuten später erhält man dann das Ergebnis.

Theresa Langehenke

Neben den normalen Corona-Schnelltests besteht im DRK-Testzentrum ebenfalls die Möglichkeit, einen PCR-Test zu machen. Sofern ein positiver Schnelltest vorliegt, ist dieser kostenlos. Wird er allerdings für eine Reise oder ähnliches benötigt, werden 99 Euro berechnet. „Aus Hygienegründen kann nur mit Karte gezahlt werden“, betont DRK-Mitarbeiterin Theresa Langehenke. Parallel können in diesem Testzentrum drei Schnelltests und ein PCR-Test durchgeführt werden. „Fünf Leute können gleichzeitig ein Zeitfenster buchen. Die Zeitfenster sind jeweils fünf Minuten“, erklärt Theresa Langehenke.

Durch die langen Öffnungszeiten (teilweise bis 21 Uhr), könnten so täglich über 600 Menschen getestet werden. Voraussetzung ist eine volle Besetzung. Um diese Schlagzahl zu erreichen, werden sechs Angestellte benötigt, um das Testzentrum am Laufen zu halten sind es mindestens vier.

Aylin Semen gehörte zu der ersten Wochenendbesatzung. Die Germanistik-Studentin hatte vorher keine Berührungspunkte mit dem DRK, freut sich aber, Teil des Teams zu sein. „Ich hoffe, so etwas an der Situation ändern zu können. Vielleicht können wir so bald wieder mehr Geschäfte öffnen“, hofft die 19-jährige, die bis zur Corona-Pandemie einen Nebenjob in der Gastronomie hatte. Genau diese Einstellung schätzt DRK-Vorstand Jens Peters sehr. „Ich bin froh, so viele engagierte Leute gefunden zu haben. Es sind alle unglaublich motiviert“. Nur aus dem Grund, hätte das Zentrum jetzt so schnell öffnen können.

Sollte Warendorf zu einer Modellregion nach dem Tübinger Vorbild werden, geht das DRK von einer deutlich höheren Auslastung aus – insbesondere samstags und sonntags, wenn nicht alle Testzentren geöffnet sind.

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