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Gleichstellungsplan für die kommenden fünf Jahre beschlossen

Mehr Frauen in Leitungspositionen bringen

Warendorf

Zwar hat sich der Anteil der Frauen in den höheren Besoldungs- und Entgeltgruppen in der Stadtverwaltung erhöht, doch in Leitungspositionen sind sie anteilsmäßig weniger vertreten als noch vor vier Jahren. Dagegen will die Stadt etwas unternehmen.

Bürgermeister Peter Horstmann und Gleichstellungsbeauftragte Ingeborg Pelster im Gespräch zum Gleichstellungsplan Foto: Stadt Warendorf

In der letzten Ratssitzung am 1. Juli 2021 wurde die fünfte Fortschreibung des Gleichstellungsplans der Stadt Warendorf für den Zeitraum 2021 bis 2025 einstimmig beschlossen. Damit sind die Weichen für die verwaltungsinterne Arbeit zur Weiterentwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung für die kommenden fünf Jahre gestellt.

Gesetzliche Grundlage hierfür ist das Landesgleichstellungsgesetz NRW. Dort wird als Zielmarke ein Frauenanteil von 50 Prozent in allen Bereichen vorgegeben.

Der Gleichstellungsplan beinhaltet eine Bestandsaufnahme und Analyse der geschlechtsspezifischen Beschäftigtenstruktur der Stadtverwaltung. Um das Gleichstellungsziel zu erreichen, wurden konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbart, wodurch der Frauenanteil in den noch unterrepräsentierten Bereichen erhöht werden soll.

Ein positives Ergebnis der Bestandsaufnahme ist, dass sich der Anteil der Frauen in den höheren Besoldungs- und Entgeltgruppen leicht erhöht hat. In Leitungspositionen hingegen sind Frauen aktuell anteilmäßig weniger vertreten als noch vor vier Jahren.

Viele Maßnahmen vereinbart

„Dagegen müssen wir etwas tun“, sagt Bürgermeister Peter Horstmann und verweist auf einige Maßnahmen des jüngst beschlossenen Gleichstellungsplans: „Mit Fortbildungsangeboten, gezielter Motivation und Unterstützung von geeigneten Mitarbeiterinnen durch ihre Vorgesetzten und der Durchführung eines Förderprogramms für Nachwuchskräfte wollen wir mehr Frauen in die Führungsebene bringen“.

Außerdem wurden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinbart. So wird sich die Stadtverwaltung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ zertifizieren lassen. „Damit Mütter und Väter die Berufs- und Familienarbeit noch besser aufeinander abstimmen und ihre Arbeit flexibler gestalten können, soll den Beschäftigten der Zugang zu Telearbeit und Mobilem Arbeiten weiter erleichtert werden“, beschreibt Ingeborg Pelster eine weitere Maßnahme des Gleichstellungsplans.

Peter Horstmann stellt abschließend fest: „In den letzten Jahren haben sich die Ansprüche und Erwartungen an das Familien- und Erwerbsleben sowohl von Frauen als auch von Männern verändert. Dem müssen und wollen wir als Arbeitgeberin Stadt Warendorf gerecht werden.“

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