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„Östliche Ortserweiterung Milte“

Mehr sozialer Wohnungsbau

Milte

Mit acht zu sechs Stimmen wurde der Antrag auf mehr sozialen Wohnungsbau im Bebauungsplan „Klnigstal“ genehmigt.

Der für den sozialen Wohnungsbau vorgesehene nördliche Bereich des Neubaugebiets (schraffiert) soll laut gemeinsamem Antrag von Grünen, Linken und SPD bis zum Fußweg im Westen erweitert werden. Foto:

Die östliche Erweiterung Miltes beschäftigte den jüngsten Stadtentwicklungsausschuss in mehrfacher Hinsicht. Der Bebauungsplan „Königstal“ soll einen größeren Bereich für sozialen Wohnungsbau ausweisen. Gemeinsam brachten Die Linke/ Die Partei, Grüne und SPD einen entsprechenden Antrag ein. Konkret geht es um den nördlichen Bereich des Neubaugebiets. Laut Antrag soll das Gebiet bis zum Fußweg im Westen der Siedlung für sozialen Wohnungsbau erweitert werden.

Daniel Thiel (Die Linke/Die Partei) wiederholte die bereits im Bezirksausschuss geäußerte Forderung, 20 Prozent für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. „Elf Prozent reichen schlicht und ergreifend nicht aus.“

Martin Richter (CDU) räumte einerseits ein, Wohnen sei zu teuer. Allerdings sprach er sich für einen Blick auf den jeweiligen Bedarf vor Ort aus. Es sei fraglich, „ob die alle nach Milte ziehen wollen“. Die CDU werde geschlossen gegen den Antrag stimmen, machte Ursula Kindler deutlich. Man wolle nicht gegen die Entscheidung des Bezirksausschusses stimmen. Während die sechs Stimmberechtigten der CDU gegen den Antrag votierten, stimmten die übrigen acht Ausschussmitglieder dafür.

Die Frage einer Querungshilfe im Bereich der Ostmilter Straße soll separat erörtert werden. Der Radverkehr müsse sicher auf die Kreisstraße geführt werden, machte die zuständige Sachgebietsleiterin Doris Krause deutlich. Im betreffenden Bereich seien jedoch viele Grundstückszufahrten, die Entwicklungsmöglichkeiten seien entsprechend eingeschränkt. Der Sachverhalt müsse losgelöst vom Bebauungsplan diskutiert werden. Von zentraler Bedeutung sei auch die Frage, wie sinnvoll eine Verlagerung der Querungsmöglichkeit nach Norden sei. „Es ist keine Dringlichkeit gegeben“, befand der Ausschussvorsitzende Peter Steinkamp.

Im abschließenden Beschluss wurde die Querungshilfe bewusst ausgeklammert. Fünf Nein-Stimmen (CDU bis auf Steinkamp) standen neun Ja-Stimmen gegenüber.

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