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Kriminalitätsstatistik 2021 vorgestellt

Mehr Wohnungseinbrüche geklärt

Warendorf

100 Straftaten weniger, aber mehr Roheits- und Vermögensdelikte. Das weist die Polizeistatistik für 2021 aus.

-jp-

Die Zahl der Wohnungseinbrüche halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr 2021, dafür stieg die Quote aufgeklärter Fälle ums Doppelte auf über 18 Prozent. Foto: dpa

Über 100 Straftaten weniger, eine fast gleichbleibende Aufklärungsquote von fast 60 Prozent – aber ein leichter Anstieg bei den Roheitsdelikten. Das sind einige von Warendorfs Kerndaten der am Montag beim Kreis vorgestellten Kriminalitätsstatistik für 2021.

Auf Kreisebene fällt bei den vier Städten mit zweistelligen Prozentanteilen an allen fast 12 700 Straftaten im Kreisgebiet Warendorf mit 13 Prozent auf Platz drei nach Ahlen (23 Prozent) und Beckum (16) auf. Die Kriminalitätshäufigkeitszahl sank von 4874 im Jahr 2020 auf nun 4562 für 2021 – und liegt damit fast auf Kreisniveau (4575). Das bedeutet bei den kreisangehörigen Kommunen Platz vier nach Beckum, Ahlen und Oelde.

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Die meisten Straftaten waren auch 2021 wieder die Diebstähle: 452-mal waren Diebe aktiv, nach 493 Taten im Jahr zuvor. Die Zahl der häufigsten Eigentumsdelikte machen mit 132 (um 17 gestiegen) die Raddiebstähle aus. Hier konnte die Polizei mit 8,33 Prozent nur gut die Hälfte aufklären. Die Wohnungseinbrüche halbierten sich auf 16, hier verdreifachte die Quote aufgeklärter Fälle sich auf 18,75 Prozent.

Bei Vermögens- und Fälschungsdelikten registrierte die Polizei einen Anstieg auf 310 Fälle (im Jahr zuvor 279) bei um 12 Prozent gesunkener Aufklärungsquote (58,7 Prozent). Die Sachbeschädigungen nahmen von 337 auf 196 ab – ein Viertel ließ sich aufklären.

Ebenfalls weniger Fälle gab es bei den Rauschgiftdelikten, die von 230 auf 196 abnahmen; unter der Rubrik Straßenkriminalität listet die Statistik 2021 diesmal 379 Fälle auf. 2020 waren es noch 507.

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