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Bürgermeister Peter Horstmann besucht Paritätischen Kreis Warendorf

Menschen ohne Lobby helfen

Warendorf

Bürgermeister Peter Horstmann hat bei seiner „Stippvisite“ beim Paritätischen Kreis Warendorf sicher noch so einiges lernen können. Er zeigte sich auf jeden Fall überrascht und beeindruckt von der Vielzahl der Selbsthilfegruppen nicht nur in Warendorf, sondern auch im gesamten Kreisgebiet. Auch über die Aufgaben und Angebote der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf, deren Träger der Paritätische NRW ist, erfuhr der Warendorfer Bürgermeister viel Wissenswertes.

Von und

Treffen beim Paritätischen (v.l.n.r): Peter Horstmann (Bürgermeister Stadt Warendorf), Julia Stegt (Geschäftsführerin Der Paritätische NRW Kreis Warendorf), Christiane Vollmer (Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf), Lisa Heese (Vorstand der Kreisgruppe) und Sabine Tenambergen (Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf) Foto: Paritätische NRW Selbsthilfe

Was sind die Aufgaben und Angebote des Paritätischen Kreis Warendorf und der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf? Antworten auf diese Fragen erhielt der Bürgermeister der Stadt Warendorf, Peter Horstmann, bei seinem Kennlernbesuch des Paritätischen Kreis Warendorf.

Vom Paritätischen Kreis Warendorf informierten die Vorstandsvorsitzende Lisa Heese und die Geschäftsführerin Julia Stegt zunächst über den Paritätischen Wohlfahrtsverband, einen der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Bürgermeister Horstmann erfuhr, dass sich unter dem Dach des Paritätischen NRW im Kreis Warendorf 42 eigenständige Mitgliedsorganisation mit 130 Einrichtungen aus fast allen Feldern der sozialen Arbeit vereinen. „Von der ehrenamtlichen Bürgerinitiative bis zur hauptamtlich geführten sozialen Organisation: Sie alle vereint ein gemeinsames Leitbild. Toleranz, Offenheit und Vielfalt bilden die Grundlage ihres Handelns“, betonte Stegt. Der Verband berät seine Mitgliedsorganisationen fachlich, organisatorisch und betriebswirtschaftlich, sichert die Qualität ihrer Arbeit und vertritt ihre Interessen gegenüber Politik und Kostenträgern. Der Paritätische ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig. Zugleich ergreift er Partei für Menschen, die keine Lobby haben. „Eigenständig sein als Organisation, eigene Ideen entwickeln und umsetzen und gleichzeitig auf ein großes Netzwerk anderer Träger und die umfassenden Leistungen des Verbandes zurückgreifen können“, so fasste Lisa Heese die Vorteile einer Mitgliedschaft im Paritätischen aus Sicht einer Mitgliedsorganisation zusammen.

Anschließend informierten Sabine Tenambergen, Daniela Rehnen und Christiane Vollmer über die Aufgaben und Angebote der Selbsthilfe-Kontaktstelle, deren Träger der Paritätische NRW ist. „Ich bin wirklich beeindruckt von der Vielzahl unterschiedlicher Selbsthilfegruppen nicht nur bei uns in Warendorf, sondern auch im Kreis. Die Arbeit der Selbsthilfe-Kontaktstelle ist sehr wichtig und verdient die größte Anerkennung“, so der Bürgermeister.

Diskutiert wurden auch die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Selbsthilfe, die sich als bemerkenswert krisenfest gezeigt hat. Auch in die Planungen der kommenden Monate erhielt der Bürgermeister einen Einblick und nahm prompt eine Einladung zum Aktionstag in der Stadtbücherei Warendorf am 3. September entgegen.

Selbsthilfe-Kontaktstelle

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