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125 Jahre Soldatenkameradschaft Milte

Militarismus war gestern

Milte

Das 125-jährige Bestehen hätte die Soldatenkameradschaft Milte gerne mit einem großen Fest am 18. Juli gefeiert. Doch Corona durchkreuzte auch diese Pläne. Das Fest wird verschoben. Gleichwohl haben Wenzel Havelt und Emil Schoppmann mit den WN einen Blick in die Chronik geworfen.

Joke Brocker

Die Soldatenkameradschaft Milte mit (v.l.): Bernd Holwitt, Dominik Hertleif, Mike Atig, Bernhard Burbank, Robert Wibbels, Wenzel Havelt, Paul Kleikamp, Bernhard Cord, Bernhard Hülsmann, Josef Lücker, Markus Pletzing, Werner Kreienbaum sowie den Fahnenträgern Richard Terörde, Hubert Tieskötter und Paul Bonhoff Foto: Emil Schoppmann

Die Soldatenkameradschaft Milte, vor 125 Jahren als Kriegerverein gegründet, ist eigentlich sturmerprobt. Zwei Kriege hat sie überdauert, und nie im Leben hätten ihre Mitglieder damit gerechnet, einmal von einem Virus in die Knie gezwungen zu werden. Schon gar nicht im Jubiläumsjahr. Unter dem „Ausnahmezustand im Dorf“, der eigentlich anlässlich des Jubiläums herrschen sollte, hatte sich Vorsitzender Wenzel Havelt wahrlich noch zu Jahresbeginn etwas anderes vorgestellt: ein rauschendes Fest mit allen Bürgern, sämtlichen Milter Vereinen und vielen auswärtigen Gästen auf dem Schützenplatz. Doch Corona hat auch diese für den 18. Juli geplante Großveranstaltung ausgebremst. Ein Tatbestand, der gewiss in die Annalen des Vereins eingehen wird.

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