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Fronleichnam

Mini-Prozessionenzu den Menschen

Freckenhorst

Da die Fronleichnamsprozession ausfallen musste, haben die Verantwortlichen der Pfarrei einen anderen Weg gefunden: Nach den Messen in den Kirchen in Freckenhorst und Hoetmar gingen die Seelsorger und einige der Kommunionhelfer mit der Heiligen Kommunion zu Menschen in den beiden Gemeindeteilen, die sich den Besuch zu Hause gewünscht hatten.

Statt einer großen Prozession trugen Seelsorger und Kommunionhelfer das Allerheiligste in speziellen Hostienbehältern (Pyxis) zu den Gläubigen in der Gemeinde. Foto: Andreas Engbert

Beim katholischen Fronleichnamsfest steht der sakramentale „Leib Christi“, also das während der Messe gewandelte Brot, im Mittelpunkt. Vielerorts wird es normalerweise im Rahmen einer großen Prozession in einem festlich geschmückten Schaugefäß, der Monstranz, durch die Straßen getragen. So in der Regel auch in Freckenhorst und Hoetmar. Doch in Zeiten der Pandemie musste die katholische Pfarrgemeinde am Donnerstag auf diese Tradition verzichten.

Die Verantwortlichen der Pfarrei haben einen anderen Weg gefunden: Nach den Messen in den Kirchen in Freckenhorst und Hoetmar gingen die Seelsorger und einige der Kommunionhelfer mit der Heiligen Kommunion zu Menschen in den beiden Gemeindeteilen, die sich den Besuch zu Hause gewünscht hatten.

„Ein Zeichen der Prozession, dass wir uns auf den Weg machen – mit dem Allerheiligsten zu den Menschen, die diese Nähe Gottes brauchen“, betonte Pfarrdechant Manfred Krampe am Ende des Gottesdienstes in der Freckenhorster Stiftskirche.

Durch die kleinen „Mini-Prozessionen“ mussten die Prozessionen in Freckenhorst und Hoetmar nicht im zweiten Jahr in Folge ersatzlos entfallen.

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