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Wanderfreunde Warendorf

Mit dem Rad auf Usedom

Warendorf

Auf der Ostseeinsel Usedom waren die Wanderfreunde Warendorf mit einer Fahrradgruppe unterwegs – vom Kaiserbad „Ahlbeck“ bis zur „Historischen Altstadt Usedom“ und entlang der Grenze nach Swinemünde gab es viel Sehenswertes zu erkunden.

Die Wanderfreunde Warendorf unternahmen eine Mehrtagestour auf die Sonneninsel Usedom und erkunde- ten von dort die Umgebung. Foto: Wanderfreunde

Die Ostseeinsel Usedom mit all ihren Eindrücken erlebten 27 Reisende der Fahrradgruppe der Wanderfreunde Warendorf eine Woche lang unter der Leitung des Vorsitzenden und Wanderführers Dieter Odenbrett, der die Tour auch geplant und organisiert hatte.

Mit dem Bus ging es für die Teilnehmer zunächst inklusive Bike zum „Kaiserbad“ Ahlbeck, um im Hotel Waldoase Quartier zu beziehen.

Die noch auf dem Fahrradanhänger befindlichen Räder wurden am ersten Reisetag sogleich nach Peenemünde befördert, um das dortige Historisch Technische Museum zu besuchen. „Von 1936 bis 1945 war dieses Museum das größte militärische Forschungszentrum Europas. Bis zu 12.000 Menschen (auch Werner von Braun) gleichzeitig haben hier gearbeitet, um neuartige Waffensysteme zu testen. Insbesondere Marschflugkörper (V1) und die funktionierende Großrakete V2 wurden hier erbaut und getestet“, geben die Wanderfreunde ihr „Reisewissen“ in einer Pressenotiz wieder.

Mit dem Fahrrad ging es dann über Karlshagen, Trassenheide, den Seebädern Zinnowitz, Bansin und Heringsdorf zurück nach Ahlbeck zur Unterkunft. Die „Historischen Altstadt Usedom“ wurde am Folgetag per Rad erkundet. Nach der Stadtbesichtigung und einer Mittagspause ging es zurück über Benz am Achterwasser.

Über die polnische Grenze nach Swinemünde

Am Mittwoch führte die Tour über die polnische Grenze nach Swinemünde mit seiner schönen Strandpromenade und weiter entlang der Küste, vorbei an alten Küstensicherungs-Forts zum Swinemünder Hafen, um mit der Fähre über die Swine überzusetzen auf die Insel Wollin. Ziel war der 1857 erbaute Leuchtturm Swinoujscie (Latarnia Morska w Świnoujściu). Der starke Wind an diesem Tag ließ für die Reisenden eine Turmbesteigung leider nicht zu.

Auf dem Weg dorthin entdeckten die Radler einen im weiteren Ausbau befindlichen Flüssiggasterminal (Terminal LNG). „Ein Muss auf Usedom ist auch das Wasserschloss Mellenthin, ein zwischen 1575 und 1580 im Auftrag von Rüdiger von Nienkerken (Neunkirchen) erbautes Schloss“, berichten die Wanderfreunde.

Nach der Wende wurde es 2001 privatisiert und zu einem Hotel mit Gastronomie umgebaut. Seit 2011 gibt es im rechten Flügel eine Gasthausbrennerei und in der ehemaligen Schlosskapelle eine Kaffeerösterei.

Während der Freitag für alle Reisenden zur freien Verfügung stand, machten sie sich am Samstag auf den Weg zum Seebad Zinnowitz, um nach einer Pause weiter über Wolgast mit der Blauen Brücke nach Anklam zu fahren, wo die Warendorfer zum Kaffee im Café Abenteuer Flusslandschaft angemeldet waren.

Der starke Wind sorgte an diesem Tag für Verspätung, doch letztlich ging es dann per Bus inklusive der Fahrräder zurück zum Hotel.

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