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14 Tage in der Overberggrundschule

Mit Kindern und Lehrern schnell verstanden

Warendorf

Die 14-jährige Schülerin Pauline Wallmeier hat ein zweiwöchiges Praktikum in der Overberggrundschule erfolgreich absolviert. Die Arbeit mit den Kindern hat der jungen Sassenbergerin sehr gut gefallen.

Von Isabel Tönies

Die 14-jährige Schülerin Pauline Wallmeier freute sich darüber, einen Einblick in den Alltag der Overberggrundschule zu erhalten. Foto: Isabel Tönies

Während viele Kinder und Jugendliche die letzen Wochen in der Schule verbrachten und dem letzten Schultag dort entgegenfieberten, fand für andere in den letzten Schulwochen ein Praktikum statt. So auch für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe neun des Gymnasiums Johanneum in Ostbevern. In einem Interview berichtet die 14-jährige Schülerin Pauline Wallmeier von ihrem zweiwöchigen Praktikum in der Overberggrundschule in Warendorf.

Pauline Wallmeier

„Ich war schon immer daran interessiert, mit Kindern zu arbeiten und wollte gerne einen Einblick in den Alltag an einer Grundschule erhalten. Glücklicherweise hatte ich schon vorher Kontakt zur Overbergschule und konnte mir so einen Praktikumsplatz sichern“, antwortet die Sassenbergerin auf die Frage, warum und wie sie sich für ein Praktikum an einer Grundschule entschieden habe. „Bei anderen Grundschulen habe ich auf Grund von Corona leider immer nur Absagen bekommen, doch als ich den Kontakt zur Overbergschule aufgenommen habe, lief das alles ziemlich flüssig und hat gut funktioniert.“

Auch der Ablauf ihres Arbeitstages ist vielfältig gestaltet. „Ich wurde an meinem ersten Praktikumstag einer Klasse zugeordnet, in der ich zwei Wochen lang mein Praktikum mache. Dort helfe ich den Kindern dann bei Aufgaben und durfte sogar selbst schon eine eigene Unterrichtsstunde übernehmen“, fasst Pauline zusammen.

Mittags geht die 14-Jährige in die Übermittagsbetreuung, in der die Schulkinder bis zum Ende der sechsten Stunde bleiben können. Dort verbringt sie weiterhin Zeit mit den Schülerinnen und Schülern und betreut diese beim Spielen, Basteln oder Hausaufgaben machen.

Mit den Kindern und Lehrern hat sich Pauline schnell verstanden und sie hat sich gut in den Grundschulalltag eingelebt. „Ich wurde an meinem ersten Tag herzlich willkommen geheißen und auch die Kinder haben mich schnell akzeptiert und respektiert“, berichtet die Schülerin begeistert.

Auch vor einer Infizierung mit dem Coronavirus hat die Praktikantin keine Angst, da die Lehrer und Praktikanten, sowie auch die Schüler zweimal in der Woche einen Coronaschnelltest machen. „Ich fühle mich ziemlich sicher, da wir uns regelmäßig testen und den meisten die immer noch ernste Situation bewusst ist und wir somit alle vorsichtig sind“, meint Pauline. Einen Mund- und Nasenschutz tragen ebenfalls alle, die das Schulgebäude betreten. Nur auf dem Pausenhof ist es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, die Masken abzusetzen, aber Pauline lässt sie trotzdem auf. „Es hat alles sehr gut harmoniert und viel Spaß gemacht“, fasst Pauline noch einmal abschließend zusammen.

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