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SPD stellt Prüfauftrag

„Möchten eine attraktive Bäderlandschaft“

Warendorf

Die Verwaltung soll prüfen, ob und wo ein Standort für ein neues Lehrschwimmbad gefunden werden kann. Dabei sollen mögliche Fördermittel berücksichtigt werden. Erstmals wird dieser SPD-Antrag in der Sitzung des Bezirksausschuss Einen-Müssingen am Mittwoch diskutiert.

wn

Die SDP-Fraktion hat für die nächste Ratssitzung am 25. März einen Antrag zum Hallenbad der Stadt Warendorf gestellt. Foto: Archiv

Die SDP-Fraktion hat für die nächste Ratssitzung am 25. März einen Antrag zu den Schwimmbädern der Stadt Warendorf gestellt. So soll die Verwaltung zeitnah ermitteln, welche Finanzmittel für die Sanierung des Hallenbades nötig sind.

In den kommenden zwei Jahren soll ein barrierefreier Zugang zum Hallenbad umgesetzt werden, fordern die Sozialdemokraten in ihrem Antrag an den Bürgermeister. Dies sei notwendig, weil ein Bäderkonzept mit Neubau aufgrund der finanziellen Situation im städtischen Haushalt wohl zurückgestellt werden muss (die WN berichteten).

Die Verwaltung soll deshalb prüfen, ob und wo ein Standort für ein neues Lehrschwimmbad gefunden werden kann. Dabei sollen mögliche Fördermittel berücksichtigt werden. Erstmals wird dieser SPD-Antrag in der Sitzung des Bezirksausschuss Einen-Müssingen am Mittwoch diskutiert.

Die SPD-Fraktion respektiere die von einer Mehrheit des alten Stadtrats getroffenen Beschlüsse mit dem Ziel des Neubaus eines städtischen Hallenbades nebst Lehrschwimmbad sowie den damit verbundenen Auftrag an die Stadtverwaltung, dieses Vorhaben in angemessener Zeit zugunsten der Bürgerschaft umzusetzen. Gleichwohl findet die SPD es im Rahmen der gebotenen Abwägung nachvollziehbar, dass in den kommenden Jahren keine Finanzmittel für den Neubau eines Hallenbades mit Lehrschwimmbad in den Haushaltsplanentwurf eingestellt sind. Unter Berücksichtigung der durch die Folgewirkungen der Coronapandemie wegbrechenden öffentlichen Einnahmen (Gewerbesteuer, kommunaler Anteil an anderen Steuern) einerseits und dringender lnvestitionsmaßnahmen im Baubereich andererseits (Schulsanierungen, Kitaneubauten in Milte, Freckenhorst, am Drosselweg, In de Brinke, Stadtstraße Nord und vieles mehr) sieht die SPD ohne geeignete Förderkulissen auf absehbare Zeit keine verantwortbare Perspektivplanung für Mittel zwischen 15 und 25 Millionen Euro für die lnvestition eines Badneubaus.

Umso dringender sei die seit Jahren von der SPD geforderte Sanierung des Bestandshallenbades unter Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Gebäude und den Schwimmangeboten. Die SPD-Fraktion hält ein abgestuftes Vorgehen für erforderlich, mit dem die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, zunächst zeitnah den dringendsten Sanierungsbedarf zu ermitteln. lm zweiten Schritt soll die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken sicherstellen, dass in den kommenden Jahren die längst überfällige Barrierefreiheit des Zugangs zum und Nutzung des Bestandshallenbades baulich umgesetzt wird. lm dritten Schritt soll angesichts des nach wie vor hohen Bedarfs an Schwimmunterrichtskapazitäten für Schulen, Freckenhorster Werkstätten, Migrantinnen geprüft werden, ob und an welchem Standort ein Lehrschwimmbad gegebenenfalls unabhängig von einem Hallenbadneubau in angemessener Zeit realisiert werden kann. SPD-Fraktionschefin Andrea Kleene-Erke: „Wir möchten eine attraktive Bäderlandschaft, in der Eltern- und Schülerschaft aber auch die die Sport- und Gesundheitsvereine ideale Bedingungen vorfinden.“

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