1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Warendorf
  6. >
  7. Nachfrage reicht noch nicht

  8. >

Glasfaser: Neue Antragsfrist bis 6. Februar

Nachfrage reicht noch nicht

Warendorf

Die Marke von 40 Prozent an Haushalten ist für einen Glasfaserausbau noch nicht ganz erreicht. Jetzt wird der Antragszeitraum verlängert. Eine Entscheidung ist bis zum 6. Februar 2021 fällig.

wn

Die Antragsfrist für Bürger, die einen Glasfaser-Anschluss möchten, wird verlängert. Foto: Monika Vornhusen

Die Nachfragebündelung für den geplanten Glasfaserausbau in den beiden Siedlungsbereichen Warendorf Nord-West und Warendorf Süd ist nach 16 Wochen beendet. Über 1000 Glasfaser-Anträge seien eingereicht worden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Somit sei zwar eine Marke von 30 Prozent überschritten. Dies reiche für den flächendeckenden Glasfaserausbau aber leider nicht aus. Denn nur, wenn sich 40 Prozent der Haushalte aus den beiden Ausbaupolygonen für ihren eigenen Glasfaseranschluss entscheiden, werden die Gebiete flächendeckend ausgebaut, heißt es in der städtischen Pressemitteilung. Deshalb gebe es nun eine Verlängerung: Der zweite und letzte Stichtag für das zweite Projekt „Glasfaser für Warendorf“ ist jetzt am 6. Februar 2021.

Die erste Nachfragebündelung in zwei anderen Gebieten im Norden von Warendorf war im Sommer erfolgreich abgeschlossen worden, sodass jetzt schon 2000 Haushalte der Kreisstadt mit der neuen Infrastruktur ausgebaut werden. Sollte die Verlängerung der beiden aktuellen Gebiete erfolgreich sein, würde knapp 4000 weiteren Haushalten das schnelle und stabile Internet mit reiner Glasfaser zur Verfügung stehen.

„Gerade durch den jetzt verkündeten harten Lockdown bis zum 10. Januar 2021 merkt man, wie wichtig eine stabile Internetverbindung für Homescooling oder Homeoffice ist“, bemerkt dazu Bürgermeister Peter Horstmann. Auch er wirbt dafür, sich intensiv über Glasfaser zu informieren.

Nach dem 10. Januar öffnet der Servicepunkt auf der Oststraße 57 wieder. Die Berater sind bis zum neuen Stichtag dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 9.30 Uhr bis 15 Uhr vor Ort, um Fragen zu beantworten. Individuelle Beratungen sind zudem unter der zentralen Rufnummer 8 13 34 20 bis zum 23. Dezember werktags von 8 bis 17 Uhr möglich, danach wieder ab dem 4. Januar.

Startseite