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Erst testen, dann einkaufen

Nasenabstrich in der City

Warendorf

Erst testen, dann einkaufen: Wer einen negativen Corona-Schnelltest vorlegt, könnte Zugang zu Geschäften und Kultureinrichtungen bekommen oder auch gastronomische Angebote nutzen. In Warendorf gibt es nun ein viertes Corona-Schnelltest-Angebot. In Kürze können sich die Bürger auch in der ehemaligen Ernsting`s-Family-Filiale in der Münsterstraße, direkt neben dem Ebbers-Modehaus, kostenlos testen lassen.

Joachim Edler

In Warendorf gibt es nun ein viertes Corona-Schnelltest-Angebot. In Kürze können sich die Bürger auch in ehemaligen Ernsting´s-Family-Filiale in der Münsterstraße, direkt neben dem Ebbers-Modehaus, kostenlos testen lassen. Foto: Joachim Edler

In Warendorf gibt es nun ein viertes Corona-Schnelltest-Angebot. In Kürze können sich die Bürger auch in der ehemaligen Ernsting`s-Family-Filiale in der Münsterstraße, direkt neben dem Ebbers-Modehaus, kostenlos testen lassen. Passanten, die am Freitag vor dem Schaufenster standen und die Werbeplakate sahen, begrüßten diese Einrichtung mitten in der Innenstadt. So könnte für noch mehr Menschen vor Ort ein kostenloses Testangebot gemacht werden, hieß es. Seit dem 8. März hat jeder Bürger Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest in der Woche.

Erst testen, dann einkaufen: Wer einen negativen Corona-Schnelltest vorlegt, könnte Zugang zu Geschäften und Kultureinrichtungen bekommen oder auch gastronomische Angebote nutzen. Denn der Kreis Warendorf wird Modellprojekt und darf Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie ausprobieren. Das hat NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart am Freitag verkündet (die WN berichteten). Das bedeutet, es wird auch in Warendorf wieder etwas mehr Freiheiten in Teilen der Bereiche Freizeit, Sport, Kultur, Einzelhandlung und Bildung geben. Das gelte aber nur, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Modellkommune nicht über 100 liege, so der Wirtschaftsminister. Neben dem ehemaligen Schulgebäude an der Hermannstraße, dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr am Lappenbrink und der Gaststätte Zum Fensterberg in Einen-Müssingen ist des Schnelltestzentrum in der Fußgängerzone die vierte und in der City zentralste Anlaufstelle.

Im Schnelltest-Zentrum in der Fußgängerzone wird ein Antigen-Test verwendet. Das Ergebnis soll nach rund 15 bis 20 Minuten da sein. Wer sich testen lassen möchte, muss vor Ort die Buchungsbestätigung des Termins sowie ein gültiges Ausweisdokument vorweisen. Zudem ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske sowie die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen Pflicht. Termine können vorab auf der Internetseite oder mit der App gebucht werden – oder sofern möglich – spontan vor Ort.

Initiator des Schnelltestzentrums in der City ist Christoph Berger, Inhaber des Modehauses Ebbers. Mitarbeiterinnen des Modehauses wurden extra geschult, aber es gibt auch externe Kräfte. Die Öffnungszeiten des Schnelltest-Zentrums sind zunächst an die Geschäftszeiten des Modehauses gekoppelt. Vor dem Hintergrund, dass Warendorf als eine Kommune im kreisweiten Modellprojekt mehr Freiheiten bekommt, begrüßte Berger das Schnelltestangebot, das natürlich auch seinen Kunden zugutekommt. Dabei handele es sich nicht um PCR-Tests, so Berger, sondern sogenannte Antigentest, einen Nasenabstrich.

Zum 1. April habe der Geschäftsmann das leerstehende Ladenlokal angemietet und kleine bauliche Veränderungen vorgenommen. So gibt es eine Abluftanlage. Zurzeit sei man noch damit beschäftigt die IT für die Buchungen ans Laufen zu kriegen und die Internetseite freizuschalten. Berger rechne zeitnah mit einem Start des City-Testzentrums. „Ich habe mich dazu entschlossen, nachdem die Apotheken in der Stadt diese Schnelltests nicht anbieten.“

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