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Neubaupläne für Hallenbad überzeugen

Warendorf

Wasser, wo es nicht hingehört: Im Warendorfer Hallenbad tropft es von der Decke und auch die Barrierefreiheit lässt zu wünschen übrig. Von den Mängeln machten sich nun die CDU-Politiker Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum ein Bild. Sie wollen helfen, dass der Neubauplan Realität wird.

 Beim Besuch im Hallenbad Warendorf. Foto: Büro Hagemeier

Im Untergeschoss des Warendorfer Hallenbades tropft an manchen Stellen das Wasser aus Decke und Rohren. „Hier merkt man dem Gebäude sein Alter an“, sagt Urs Reitis. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf führte mit Bad-Betriebsleiter Tristan Lerchner und dem Sportausschussvorsitzenden Dirk Schellhammer den Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum sowie seinen Landtagskollegen Daniel Hagemeier (beide CDU) durch das in die Jahre gekommene Hallenbad und stellte die Pläne für einen Bad-Neubau vor.

Bis zu 20 Millionen Euro könnte der kosten, machte Reitis deutlich. Eine Summe, die die Stadt nur sehr schwer aus eigenen Mitteln werde finanzieren können, machte Bürgermeister Peter Horstmann beim Rundgang deutlich. Einige Mängel des Baus, dessen Grundstein 1968 gelegt und das 1970 als reines Sportbad für das Fünfkampf-Bundesleistungszentrum eröffnet worden war, waren beim Rundgang augenfällig: Das Schwimmbecken ist vom Eingangsbereich aus nur über eine Treppe erreichbar, Türen und Durchgänge sind an vielen Stellen zu schmal, um heutige Anforderungen an Barrierefreiheit zu erfüllen. Dennoch mache die Schwimmhalle einen guten Eindruck, lobte Henning Rehbaum die gute Pflege des Bades in den vergangenen Jahrzehnten. Warendorf benötigt ein zukunftsweisendes und zeitgemäßes Hallenbad mit einem barrierefreien Gesamtbetrieb, machte Hagemeier deutlich.

Technik in die Jahre gekommen

Ein anderes Bild bot sich den Politikern hinter den Bad-Kulissen. „Wir betreiben ereignisorientierte Instandhaltung“, beschrieb Urs Reitis den Umgang mit der in die Jahre gekommenen Technik. Im Klartext bedeutet das: Wenn etwas kaputtgeht, wird es repariert. Andere Investitionen seien mit Blick auf den geplanten Bad-Neubau nicht mehr vorgesehen, so der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Im benachbarten Sportlerheim der WSU erläuterte Reitis den Gästen die Planungen für den Neubau, der westlich des bisherigen Bades entstehen soll und für den wohl mit einer Bauzeit von zwei Jahren kalkuliert werden müsse. Energetisch könne man mit einem Neubau ganz erhebliche Einsparungen realisieren, ist Reitis überzeugt. Neben einem Sportbecken mit sechs 25-Meter-Bahnen soll zukünftig auch ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbereich zur Verfügung stehen.

Fördermittel akquirieren

Die Planungen wussten die Gäste zu überzeugen. „Ich werde mich gerne auf Landesebene dafür einsetzen, Fördermittel für den Neubau zu akquirieren“, versicherte Daniel Hagemeier und verwies darauf, dass das Land schon heute mit Investitionen in die Sportstätten die Zukunftsfähigkeit der kommunalen Infrastruktur stärke. Auf Bundesebene werde er Fördermöglichkeiten ausloten, versicherte anschließend auch Henning Rehbaum.

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