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Nach Explosion in einem Mehrfamilienhaus

Polizei Münster richtet Mordkommission ein

Beckum-Neubeckum

In der Nacht zu Samstag wurde ein 48-Jähriger bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus schwer verletzt. Jetzt gilt er selbst als dringend tatverdächtig. 

Von lnw

Der Hinweis «Gefahr» leuchtet auf dem Dach eines Einsatzwagens der Polizei. Foto: Jan Woitas/dpa/Symbolbild

Nachdem es in der Nacht von Freitag (25. November) auf Samstag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dresdener Straße in Beckum-Neubeckum zu einer Explosion gekommen war, hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach ersten Untersuchungen in der betroffenen Wohnung verdichteten sich Hinweise darauf, dass die Explosion mit Absicht herbeigeführt worden sein könnte. Als dringend tatverdächtig gilt nach bisherigen Erkenntnissen der 48-jährige Bewohner dieser Wohnung. Das Motiv für die Tat ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Der Beschuldigte war nach der Explosion schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort wurde er am Sonntag (27.11.) unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vorläufig festgenommen. Das gesamte Mehrfamilienhaus in der Dresdener Straße ist unbewohnbar.

Das Unglück ereignete sich am Samstag um 2.13 Uhr an der Dresdener Straße. Die Druckwelle riss laut Mitteilung der Polizei Fenster und Türen heraus. Beim Betreten des Gebäudes hatten Rettungskräfte Gasgeruch wahrgenommen. Bei der Räumung verletzte sich eine weitere Person, laut dem Polizeisprecher trat sie in eine Glasscherbe. Auch diese Person kam ins Krankenhaus. 

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