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Stadt setzt auf Zukunftstechnologie

Neue Heizung fürs Rathaus

Warendorf

An der Heizung im Historischen Rathaus am Markt hat der Zahn der Zeit genagt. Die Stadt plant einen Austausch und setzt beim Heizsystem auf Zukunftstechnologie.

-ed-

Bei dem Einbau einer neuen Heizungsanlage für das Historische Rathaus setzt die Stadt auf Zukunftstechnologien. Foto: Joachim Edler

Die Heizung im historischen Rathaus am Markt ist in die Jahre gekommen. Aktuell wird der Heizkessel mit Erdgas betrieben. Das Alter der Anlage von fast 28 Jahren und immer wieder Störfälle im Heizbetrieb haben das Sachgebiete Gebäudewirtschaft und Tiefbau der Stadt auf den Plan gerufen. Geplant ist der Austausch des Wärmerzeugers. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag, 2. Dezember, stellt die Verwaltung sieben Heizvarianten vor. Mit dem Ziel, möglichst auf fossile Brennstoffe zu verzichten und einer weitestgehend Co2-neutralen Wärmeerzeugung den Vorrang zu geben. Ganz auf Erdgas verzichten möchte die Stadt aber nicht und setzt auf eine Lösung aus Luft/Wasser-Wärmepumpen und Gas-Brennwert. Ein kompletter Verzicht auf fossile Brennstoffe sei aufgrund der energetisch problematischen Gebäudesubstanz nicht sinnvoll, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Durch die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung würden nur noch 20 bis 30 Prozent der benötigten Wärmeenergie über Erdgas erzeugt. Die Co2-Emissionen würden um 80 Prozent reduziert. Die Wärmepumpen würden mit elektronischer Energie betrieben – durch 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom über den Stromliefervertrag der Stadtwerke.

Die Stadt will damit ihrer Vorbildfunktion nachkommen und Zukunftstechnologien nutzen, auch, wenn diese aktuell nicht zwingend die wirtschaftlichste Lösung darstellen, heißt es in der Verwaltungsvorlage weiter.

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