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Berufsinformationstage (BIT) vom 7. bis 17. März erneut rein digital

Neue Wege und mehr Angebote

Warendorf

Das digitale Format, das coronabedingt eingeführt wurde für die Berufsinformationstage kommt bestens an. Die Reichweite sei deutlich höher, so lautet die Bilanz der Veranstalter. Deshalb werden die Berufsinformationstage auch in diesem Jahr wieder digital stattfinden – mit einem breiteren Angebot. Bei der Warendorfer Firma Aventus fand in diesem Jahr vorab die Informationsveranstaltung statt.

Von Marion Bulla und

Sie freuen sich auf viele Teilnehmer der BIT (v.l.): Dr. Thomas Dorsel (Lions Club), Christian König (Agentur für Arbeit), Björn Plaas (Deula) und Kai Lammers (Aventus). Foto: Marion Bulla

Die 18. Berufsinformationstage (BIT), die seit 2004 vom Lions Club und Rotary Club Warendorf mit Unterstützung der Agentur für Arbeit veranstaltet werden, finden wie im Vorjahr erneut rein digital statt. „Im vergangenen Jahr haben sich 1 700 Schülerinnen und Schüler eingewählt. „Das ist eine beeindruckende Zahl. Wir erreichen so viel mehr, als in Präsenz und haben viel gelernt“, freute Dr. Thomas Dorsel vom Lions Club sich über die überaus gute Resonanz vom Vorjahr.

Die digitale Variante habe sich bewährt und sei auch für die Referenten einfacher. Besonders bedankte Dr. Dorsel sich bei der Agentur Pilotfish: „Ohne die perfekte Arbeit von Cornelia Köster und ihrem Team würde die BIT nicht mehr existieren,“ ist Dorsel sicher.

Zehntklässler und Oberstufen-Schülerschaft als Adressaten

Die BIT sei von jeher für Zehntklässler und die Oberstufen-Schülerschaft eine wichtige Hilfe auf der Suche zur perfekten Berufswahl. Sie könnte vom 7. bis 17. März mit einer Vielzahl an interessanten digitalen Veranstaltungen und Zoom-Meetings also wieder Unterstützung liefern.

Die Informationsveranstaltung im Vorfeld der Berufsinformationstage findet traditionell in einem teilnehmenden Betrieb statt. Am Dienstagabend trafen sich die geladenen Gäste in den Betriebsräumen Firma Aventus an der Katzheide. Bevor Geschäftsführer Kai Lammers die Gastgeberfirma vorstellte, lieferte Dr. Thomas Dorsel einige Auszüge des BIT-Angebots. So findet am 8. März (Dienstag) von 16.30 bis 18.30 Uhr ein Zoom-Meeting zum Thema Stipendien für Studierende statt. Am 14. März (Montag) geht es um Pharmazie, also dem Beruf der Apotheker und Apothekerinnen. „Wir haben das Programm um einiges erweitert“, zeigte Dorsel sich zufrieden. Insgesamt werden 38 Berufsfelder angesprochen.

Auftaktveranstaltung als Aufzeichnung

Die Auftaktveranstaltung war ursprünglich in der Gesamtschule geplant. Aufgrund der steigenden Coronazahlen wurde diese vorab im Theater am Wall in Warendorf unter Einhaltung der Corona-Regeln mit Bürgermeister Peter Horstmann und den Schülervertretern des Mariengymnasiums Warendorf Sophia Hermsen und Paul Lietmann als Aufzeichnung produziert, welche unter dem angegebenen Link auf der Homepage heruntergeladen werden kann. Eingeladen waren zudem Mitglieder von „Die Brückenbauer“. Ein Verein, der die Bildung und Gesundheit von Kindern in Indien unterstützt. „Wir wollen aufzeigen, dass ehrenamtliches Engagement sich lohnt“, erläuterte Dorsel bevor Geschäftsführer Kai Lammers das Wort ergriff und die Arbeitsbereiche und Ausbildungsmöglichkeiten bei Aventus, einem Hersteller von Verpackungsanlagen für industrielle Anwendungen, vorstellte.

Firmengründung 2018

2018 wurde die Firma als Joint Venture der Weltmarktführer Haver & Boecker (Oelde) und Windmöller & Hölscher (Lengerich) gegründet. Aventus produziert und vertreibt Abfüllanlagen für rieselfähige Schüttgüter wie Saatgut, Tierfutter, Kunststoffgranulate und Industriesalze sowie Palettier- und Ladungssicherungstechnik. Das Maschinenbau-Unternehmen bietet gemeinsam mit seinen Muttergesellschaften eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten. Beispielsweise zum Produktdesigner. „Der Beruf hieß früher Technischer Zeichner“, verriet der Geschäftsführer. Auch den Beruf des Technischen Systemplaners kenne kaum jemand. „Darum haben wir Probleme, in dem Bereich Lehrlinge zu finden Stellen“, bedauerte Lammers und fügte an, besonders aber würden bei ihnen Servicetechniker gesucht.

Unter anderem bildet Aventus noch Industriemechaniker, Elektroniker sowie Zerspanungstechniker aus. Auch duale Studien im Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik bietet das Unternehmen an. 28 Auszubildende starten im August im Unternehmen ihre berufliche Laufbahn. „Wir wollen wachsen und müssen attraktiv sein“, betonte Kai Lammers.

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