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Bürgerstiftung übergibt Grünstreifen am Theater

Neuer Farbtupfer in der Stadt

Warendorf

Insektenfreundliche Stauden und Säulenobstbäume wachsen an der Rückseite des Theaters. Dafür ist die Bürgerstiftung verantwortlich.

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Nahmen den Grünstreifen gemeinsam in Augenschein (v.l.): Hubert Schulze Althoff, Bernhard Austermann, (Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung), Matthias Brinkmann (Baubetriebshof), Maria Rother (Theater am Wall), Dirk Pförtner (Stadt Warendorf) und Bürgermeister Peter Horstmann. Foto: Stadt Warendorf

Es summt und brummt und blüht seit kurzer Zeit wieder an der Rückseite des Theaters am Wall. Die Bürgerstiftung Warendorf hat mit Unterstützung des städtischen Baubetriebshofs die Pflanzstreifen am Parkplatz begrünt. Nun hat die Bürgerstiftung den neuen Grünstreifen an die Stadt übergeben.

Es ist bereits die 19. Station, die die Bürgerstiftung im Rahmen der „Essbaren Stadt“ in Warendorf errichtet. Insektenfreundliche Stauden sowie Säulenobstbäume schmücken nun die Rückseite des Theaters. „Der bisherige Grünstreifen war bereits in die Jahre gekommen und nicht mehr attraktiv. Wir haben lange überlegt, wie wir ihn gestalten könnten“, erklärt Maria Rother, Vorsitzende des Vereins „Theater am Wall“.

Vorhaben auch ohne Landesgartenschau umsetzen

„Die Neugestaltung dieses Bereichs war ein Vorhaben, das sich die Bürgerstiftung für die Landesgartenschau 2026 vorgenommen hatte – die kommt zwar nun leider nicht, aber wir werden unsere Projekte trotzdem nach und nach umsetzen“, so Hubert Schulze Althoff, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

Das Ausheben des alten Erdreichs und das Pflanzen der Bodendecker und Obstbäume hatten Beschäftigte des Baubetriebshofs übernommen. Bis zum Einbau einer automatischen Tröpfchenbewässerung werden sie den neuen Grünstreifen auch bewässern. Die Kosten für die Neubepflanzung in Höhe von rund 750 Euro trägt die Bürgerstiftung.

Bürgermeister Peter Horstmann dankte der Bürgerstiftung Warendorf und den Beschäftigten des Baubetriebshof für ihren Einsatz: „Es ist toll, dass der Gestaltungswille auch ohne Landesgartenschau ungebrochen ist. Überall sehen wir kleine Farbtupfer in der Stadt, es sind die Kleinigkeiten, die das Stadtbild prägen.“

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