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Bahn will Ersatz an Beckumer Straße mit Abbiegespuren

Neuer Übergang statt Schließung

Warendorf

Die Schließung von Bahnübergängen in Warendorf ist ein altes Thema. Die DB AG hat ein neues.

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Der unbeschrankte Bahnübergang Beckumer Straße / B 64 stammt aus dem Jahr 1957. Er soll 2024 neugestaltet werden – Abbiegespuren auf der B 64 (im Hintergrund) inklusive. Foto: Jörg Pastoor

Komplettersatz des Bahnübergangs Beckumer Straße / B 64? „Die Bahn könnte sich mal auf die Schließung der Übergänge konzentrieren“, fand CDU-Fraktionsvorsitzender Frederik Büscher im Stadtentwicklungsausschuss, „bevor sie sowas anfangen!“

Er war nicht der Einzige, der sich wunderte, als Sachgebietsleiter Christoph Schmitz am Ende der Sitzung Donnerstagabend eine Planskizze auf die Leinwand der Gesamtschule-Pausenhalle projezieren ließ.

Der Übergang, so Schmitz, stamme aus dem Jahr 1957. Die Bahn habe der Stadt mitgeteilt, dass sie 2024 den gesamten Bereich umbauen lassen will und um Stellungnahme gebeten „Es soll dabei auch ein vernünftiger Fuß- und Radweg erstellt werden.“ Schmitz weiter: „Ich glaube, das ist eine sinnvolle Lösung an der Stelle.“ Dazu kämen auf der B 64 noch Abbiegespuren, wofür die Straße ein Stücke laut Bahn-Planung nach Norden verschwenkt werden müsse. Dabei sei die Stadt außen vor: Der benötigte angrenzende Streifen sei in Privatbesitz, der Rest in dem des Bundes. Die Inbetriebnahme des Übergangs mit einer dann senkrecht auf die Einmündung der Bundesstraße und die Bahnlinie führenden Beckumer Straße sei für 2025 vorgesehen.

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