JuKa-Abend im Kolpinghaus

„Notlandung“ für den Party-Spaß

Warendorf

„Ab geht‘s zum Ballermann“ hieß es am Samstagabend im Kolpinghaus. Die „JuKa-Airline“ musste aufgrund turbulenter Umstände auf dem Weg von Palma nach Münster umkehren – eine zusätzliche Woche Party inklusive. Die Jungkarnevalisten der Warendorfer Karnevalsgesellschaft (JuKa 441) ließen es so richtig krachen – und mit ihnen rund 200 Jecken.

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Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen, nicht zuletzt durch die überspitzten Nummern der JuKa. Die Piloten Felix Hinnüber und Gianluca Otto, die auch die Moderation des Abends übernahmen, landeten den Flieger im Kolpinghaus. Unterstützung bekamen sie durch die Stewardessen Anne Theke und Sabrina Saftschubse, die von Loris Theres und Nico Schabhüser verkörpert wurden.

Entsprechend dem Thema „Ballermann“ (was die Karnevalisten übrigens eine Lizenzgebühr von rund 800 Euro kostete) handelte die JuKa feucht-fröhliche Themen ab, die auch mal unter die Gürtellinie gehen durften. Am „Pimmel-Piano“ bewiesen so Max Laub und Niklas Steinkamp ihr musikalisches Talent mit ihrem besten Stück. Die „Jukalisten“ bewiesen zudem ihre Sangeskraft: Henry Fischer trat als Finch Asozial, Philipp Grothues als Ikke Hüftgold, Christoph Kuhlmeier als Mickie Krause, Leon Rupe als Ina Colada und Marcel Strothhoff als Mia Julia auf. Ausgelassene Jecken die auf Tischen und Stühlen tanzten waren die Folge. Die Blicke zogen einmal mehr das WaKaGe-Ballett mit seiner Darbietung „Faszination Gefühle“ und die Flöckchen mit ihrer „Metamorphose“auf sich.

Aber auch melancholische Stimmung durfte an dem Abend nicht fehlen, als das Licht gedimmt wurde, um gemeinsam „You will never walk alone“ zu singen. Holten die Feiernden vor 20 Jahren noch das Feuerzeug heraus, sah man 2020 die Handylampen rhythmisch schunkeln.

Carina Crone stellte den Höhepunkt des Abends dar. Die Sängerin baut sich derzeit eine Karriere am Ballermann auf und ist im vergangenen Jahr bereits in Freckenhorst aufgetreten. Neben Klassikern wie „Himmelblaue Augen“ zelebrierte die Düsseldorferin eine Ballermann-Interpretation von dem Serienintro von „Sailor Moon“. Hier gab es kein Halten mehr: Die Karnevalisten tanzten bereits ausgelassen vor der Bühne, bevor die Tische zur Seite gerückt wurden. Auch die „JuKaPe“ durfte natürlich nicht fehlen, die zu später Stunde noch den Saal stürmten.

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