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Öffentliche Probe des Kö-Theaters für „Blaue Strümpfe und freche Jungs“

Passanten mischen sich unter die Schauspieler

Warendorf

Mit einer öffentlichen Probe auf der Königsstraße sorgte das Kö-Theater in Warendorf für Aufsehen. Die Darsteller bereiten sich auf die Aufführungen des Stückes „Blaue Strümpfe und freche Buben“ vor, das am ersten Septemberwochenende als Straßentheater aufgeführt wird.

-tra-

Die Organisatorinnen Ina Oakley, Walburga Kalina und Gabriele Spitthöver mischten sich unter die Akteure und spielten zum Spaß bei der Probe mit. Foto: Beate Trautner

Da staunten die Passanten nicht schlecht, als sie am Donnerstagabend durch die Königstraße in Warendorf wollten und mit den Worten „Halt, stopp! Sie dürfen hier nicht durch!“, aufgehalten wurden. Aber sie nahmen es mit Humor, denn schnell war klar, dass hier das Kö-Theater für das Stück „Blaue Strümpfe und freche Buben“ probte.

Theater auf der Königsstraße

So bekamen die Passanten schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Straßentheater, das begleitend zu den Bundeschampionaten Anfang September in der Königstraße in Warendorf stattfinden wird. Die Akteure ernteten also keine bösen Worte, sondern Gelächter und Applaus. Manche Bürger spielten sogar spontan mit.

„Sie haben keine Pferde dabei, also dürfen sie auch nicht durch!“, hielt der „Pferdekontrolloberaufsichtsoberrat“ in seinem Spiel weiterhin Akteure und Bürger vom Betreten der Königstraße ab. „Aber ich habe einen Drahtesel. Das geht auch“, rief ein Radfahrer und drückte sich lachend an den Darstellern vorbei.

Darsteller tanken Selbstbewusstsein

Für die Akteure des Straßentheaters war dies eine wichtige Erfahrung genau zur richtigen Zeit. Denn lange dauert es nicht mehr, bis sie ihre Auftritte haben. Die positive Resonanz der Passanten gab ihnen für die erste öffentliche Probe das nötige Selbstbewusstsein und einen dicken Energieschub.

Denn bei einem Spiel auf der Straße muss alles noch viel größer, deutlicher und lauter gespielt werden – und das ist für Amateure garantiert nicht so einfach. Auch für Theaterpädagogin und Regisseurin Beate Trautner war es das erste Mal, ihre Akteure an den Auftrittsorten spielen zu sehen. Zuvor hatte sich die Gruppe zu den Textproben in ihrem Probenraum in der Kreativwerkstatt getroffen. Auf der Königstraße gab es nun auch für Trautner viele neue Aspekte zu beachten. So war die tolle Resonanz der Zuschauer auch eine wichtige Bestätigung für die Theaterpädagogin.

Einzelne Häuser werden bespielt

Als Gewerbetreibende und Organisatoren des Spektakels waren Ina Oakley, Walburga Kalina und Gabriele Spitthöver bei der öffentlichen Probe dabei. Zuvor hatten sie den Akteuren Rede und Antwort gestanden, denn in dem Stück werden auch die einzelnen Häuser bespielt. Da musste natürlich einiges drumherum besprochen werden.

Dann aber konnten Oakley, Kalina und Spitthöver die theatrale Sondereinlage zu ungewöhnlicher Stunde auf der Königstraße genießen, sie amüsierten sich sichtlich. „Das wird großartig“, freuen sich die Frauen auf das ungewöhnliche Event in ihrer Straße. „Wir freuen uns so!“

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Es wird auch noch einen Gesamtdurchlauf mit Kostümen geben.

Die Auftritte des Kö-Theaters sind am 2. September (Freitag) um 18 Uhr sowie am 3. und 4. September (Samstag und Sonntag) jeweils um 14.30 Uhr.

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