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KCH hat neuen Präsidenten

Peter Jasper folgt auf Norbert Liermann

Hoetmar

Norbert Liermann ist jetzt vom Karnevalsclubs Hoetmar (KCH) zum Ehrenpräsidenten ernannt worden. Sein Nachfolger ist Peter Jasper.

Von Stephan Ohlmeier

Den Vorstand des KCH bilden (v. l.): Franziska Wiermer, Marina Austerhoff, Maximilian Terharen, Peter Jasper, Stefan Suthoff, Steffi Kottenstedde, Petra Vorbeck-Hölscher und Daniel Dorgeist. Das kleine Foto zeigt Norbert Liermann (l.), der mit einem Orden zum Ehrenpräsidenten des KCH ernannt wurde. Erster Gratulant war der neue Vereinspräsident Peter Jasper. Foto: Stephan OhlmeierStephan Ohlmeier

In den vergangenen 13 Jahren hat Norbert Liermann als Präsident des Karnevalsclubs Hoetmar (KCH) ganz wesentlich dazu beigetragen, dass mittlerweile das ganze Golddorf vom Karnevalsvirus infiziert ist. Auf der Jahreshauptversammlung des KCH am Freitagabend in der Gaststätte Northoff kandidiert er nicht für eine weitere Amtszeit: „Es war einfach eine tolle Zeit.“ Als 2008 in der Gartenhütte von Alwin Kramer – dem Pionier des Hoetmarer Straßenkarnevals – der KCH gegründet worden sei, habe niemand ahnen können, welch positive Entwicklung der Karneval in Hoetmar nehmen werde: „Im ganzen Dorf hat sich seitdem unheimlich viel bewegt.“ Für seine besonderen Verdienste um den KCH wurde Norbert Liermann zum Ehrenpräsidenten ernannt: „Mir fehlen die Worte.“

Auszeichnung für besondere Verdienste

Einstimmig zum neuen Präsidenten wurde Peter Jasper gewählt, der in der Session 2007/2008 als Prinz regierte und seit der Vereinsgründung die rechte Hand von Norbert Liermann war. Neu-Vizepräsidenten ist Steffi Kottenstedde, die bislang für die Schriftführung verantwortlich zeichnete und von Daniel Dorgeist beerbt wird. Hingegen bleibt Petra Vorbeck-Hölscher Schatzmeisterin. Als Beisitzer fungieren Stefan Suthoff, Maximilian Terharen, Marina Austerhoff und Franziska Wiermer.

Nach langer Corona-Durststrecke waren die Hoetmarer Karnevalisten am Freitag froh, sich endlich wieder treffen zu können. Immer wieder schallte es „Hoetmar Helau“ durch den Raum. „Bereits im Juli letzten Jahres haben wir beschlossen, die Session 2020/2021 ausfallen zu lassen“, blickte Steffi Kottenstedde zurück. Um zumindest ein wenig für Karnevalsatmosphäre zu sorgen, habe man an Altweiber Süßigkeiten-Tüten in der Grundschule, im Kindergarten und der Pusteblume sowie am Tulpensonntag 111 Berliner verteilt: „Was wir gemacht haben, kam gut an.“

Erstes Treffen nach der Corona-Durststrecke

Das alles sei jedoch kein Vergleich zur Session 2019/2020 gewesen, in der Prinz Jonas I. „von Fußballfeld und Farbenwelt“ das Narrenvolk regierte. Ob bei der Kneipentour, Besuchen der Hoetmarer Gewerbetreibenden oder diverseren karnevalistischen Veranstaltungen – der Prinz, sein Tanzmariechen Steffi Angsmann und der Elferrat seien immer gut vorbereitet gewesen und hätten für Stimmung gesorgt: „Wir hatten ganz, ganz viel Spaß mit euch.“ Höhepunkt der Session sei der 20. Tulpensonntagsumzug gewesen. Trotz Dauerregens hätten zahlreiche Narren die Straßen gesäumt und anschließend im Festzelt gefeiert. Ein besonderes Dankeschön sprach Steffi Kottenstedde den Tanzgarden des SC Hoetmar aus, die den Prinzen immer begleitet hätten und den Karneval im Golddorf bereichern würden.

In finanzieller Hinsicht ist der KCH gut aufgestellt. Schatzmeisterin Petra Vorbeck-Hölscher kündigte an, in der kommenden Session bei der Mitgliederakquise in die Offensive gehen und die Zahl der 206 zahlenden Mitglieder deutlich erhöhen zu wollen.

Karnevalsauftakt findet am 12. November

Der Karnevalsauftakt findet am 12. November um 20.11 Uhr im Wiebusch-Treff statt. Mitfeiern darf jedoch nur, wer nachweislich getestet oder genesen ist. „Es ist nicht anders möglich, wenn wir endlich wieder Karneval feiern wollen, wie wir ihn kennen“, erklärte Steffi Kottenstedde.

„Die neue Prinzessin oder der neue Prinz steht bereits in den Startlöchern und freut sich, voll durchstarten zu können“, kündigte Peter Jasper an und brachte Norbert Liermann ins Spiel: „Alle Vorstandsmitglieder haben es in den letzten 13 Jahren geschafft, Prinz zu werden – nur Norbert nicht. Es wird Zeit.“

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