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Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis 15. September

Plakate gegen Rauschtrinken

Warendorf

Die bundesweite Kampagne „bunt statt blau“ gegen das sogenannte Komasaufen endet am 15. September. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und an die DAK-Gesundheit in NRW senden.

Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis 15. September sucht die DAK-Gesundheit auch in Warendorf die besten Jugend-Plakate gegen das Rauschtrinken Foto: DAK

Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 15. September. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und an die DAK-Gesundheit in NRW senden. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet. „Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus Warendorf bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Jürgen Homann von der DAK-Gesundheit in Warendorf. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und zu Hause gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110 000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus Warendorf. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern und Suchtexpertinnen unterstützt. Schirmherrin ist die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig. In NRW unterstützt Schirmherrin Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung, die Kampagne. „Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für die Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ in Nordrhein-Westfalen, denn wir müssen junge Menschen noch stärker über die Gefahren eines übermäßigen Alkoholkonsums aufklären. Dies gelingt besonders gut, wenn sie sich künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Der Plakatwettbewerb bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit. Hier zeigen Kinder und Jugendliche auf kreative Weise, wie gefährlich Alkohol sein kann.“

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit Andreas Storm wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 15. September aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2021.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12 000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne und die Teilnahmebedingungen gibt es unter:

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