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Stand der Planungen im Ausschuss

Platz und Übersicht für Alten Münsterweg

Warendorf

Es müsste einiges getan werden am Alten Münsterweg von Müssingen nach Warendorf.

-cirm-

Ist ein sehr beliebter Radweg: der Alte Münsterweg von Müssingen nach Warendorf.. Foto: Jörg Pastoor

Der Alte Münsterweg zwischen Müssingen und Warendorf soll breiter, sicherer und übersichtlicher werden. Peter Klausing von der Ingenieurplanung Wallenhorst (IPW) legte dem Bezirksausschuss die aktuellen Pläne vor.

Der durch Wald und entlang von Feldern verlaufende Radweg sei bei touristischen Radlern so beliebt wie bei Berufspendlern. Die schmale Fahrbahn und schadhafte Oberflächen müssten durch eine mindestens drei Meter breite Trasse mit entsprechender Fahrbahndicke ersetzt werden, um dem Bedarf gerecht zu werden. Mit Blick auf E-Bikes müssten höhere Geschwindigkeiten einkalkuliert und Kurven entschärft werden. In einigen Abschnitten hole man durch eine Verlegung den Radweg „zurück“ von privaten Flächen auf öffentlichen Grund. Unangetastet soll das 3,40 Meter breite Ende bleiben. „Wir erhöhen die Verkehrssicherheit“, so Klausing. Zehn bis 15 Bäume müssten dafür laut aktuellem Stand entfernt werden. „Das ist ein Eingriff, den wir entsprechend ausgleichen würden“, stellte Baudirektor Peter Pesch klar.

Peter Klausing

Franz-Ludwig Blömker (SPD) begrüßte die Ausführungen und trug einen regelrechten Fragenkatalog vor. Anschließend empfahl er unter anderem eine Beleuchtung der Route. „In der ‚Pläne‘ und im Wald sehe ich keine Beleuchtung“, entgegnete ihm Pesch. Viele Detailfragen – etwa zur Beschilderung – seien zum jetzigen Planungszeitpunkt noch offen. Auch Rudolf Merten (CDU) lehnte eine Beleuchtung im Wald mit Verweis auf den Insektenschutz ab. Ferner sprach er sich für einen Mindestabstand von zwei Metern zwischen Radweg und Bäumen aus, befürchtete sonst Beschädigungen durch das Wurzelwerk. Hier könnten - so Klausings Einwand, Wurzelbrücken Abhilfe schaffen.

„Wir geben einen der schönsten Radwege der Stadt auf“, bedauerte Günter Belt (FDP). Allerdings, so betonte Ausschussvorsitzender Dr. Hermann Mesch, handele es sich nur um den aktuellen Planungsstand.

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