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Illegaler Tierhandel

Polizei schreitet gegen Hundewelpen-Verkauf an der Haustür ein

Warendorf

Es klingelt - vor der Tür stehen zwei Männer mit niedlichen Hundewelpen im Arm. Für die Tiere werden neue Besitzer gesucht: Was letztes Wochenende in Warendorf zunächst für Verzücken sorgt, entpuppt sich hinterher als illegaler Tierhandel.

Vier bis sechs Wochen alt sind die beiden Welpen, die sich hier in der Obhut zweier Mitarbeiterinnen der Polizei Warendorf befinden. Foto: Polizei Warendorf

Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der unerlaubte Verkauf der Hunde von der Polizei gestoppt werden. Gleich mehrere Zeugen hatten sich am Freitagabend (26.2.) gemeldet und berichtet, dass zwei Männer in Warendorf an Haustüren versuchen würden, Hundewelpen zu verkaufen.

Als die Polizisten an der Straße am Diekamp ankamen, trafen sie auf zwei 29-jährige Männer, die zwei Hundewelpen in einer Transportbox in einem Sprinter abgestellt hatten. Auf Nachfragen der Beamten konnten die beiden Männer keine plausiblen Angaben machen, wem die Tiere gehörten und was sie damit vorhatten, berichtet die Polizei.

Da die beiden Welpen lediglich vier bis sechs Wochen alt waren, wurden die beiden Tiere sichergestellt und in Abstimmung mit dem Ordnungsamt zum Hundeasyl nach Warendorf-Freckenhorst gebracht. Gegen die beiden Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Polizei Warendorf
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