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Neue Sonderausstellung im Westpreußischen Landesmuseum

Polnische Kunst im Fokus der Präsentation

Warendorf

„Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum“ wird ab dem 26. Oktober im Westpreußischen Landesmuseum präsentiert. Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit.

Dieses Werk stammt von Henryk Stazewski (1894 – 1988 Warschau). Foto: Kunstmuseum Bochum

Die neue Sonderausstellung des Westpreußischen Landesmuseums wird am 26. Oktober (Mittwoch) um 18 Uhr eröffnet. Unter dem Titel „Glanzlichter. Polnische Kunst aus dem Kunstmuseum Bochum“ präsentiert sie herausragende Werke der über 60-jährigen Sammeltätigkeit polnischer Kunst des Bochumer Museums. Die Ausstellung ist bis zum 19. Februar zu sehen.

Im Rahmen der Eröffnung werden Dr. Gisela Parak, Direktorin des Westpreußischen Landesmuseums, Peter Horstmann, Bürgermeister der Stadt Warendorf, Dr. Jacek Barski, Leiter der Porta Polonica und Eva Busch, Stellvertretende Leiterin des Kunstmuseums Bochum Grußworte sprechen. Daran anschließend folgt ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung, heißt es in einer Mitteilung.

Bereits in den 1960er Jahren legte das Kunstmuseum einen Sammlungsschwerpunkt auf die Kunst der früheren sogenannten Ostblockstaaten – in Zeiten des „Kalten Krieges“ keine Selbstverständlichkeit.

Die vorgestellten zwanzig Künstler zählen zu den Protagonist der jüngeren polnischen Kunstgeschichte. Ihre Werke sind in polnischen und internationalen Museen vertreten und waren zum Teil auf international renommierten Ausstellungen wie der Documenta in Kassel zu sehen. Die Ausstellung präsentiert dabei eine Auswahl aus den verschiedenen Kunstgattungen Malerei, Grafik, Plastik, Objektkunst und Installation.

Im Rahmen der Sonderausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher folgendes Begleitprogramm:

  • 10. November, 18 Uhr: Dr. Sepp Hiekisch-Picard (Kunsthistoriker, Bochum): Die Sammlung polnischer Kunst im Kunstmuseum Bochum
  • 9. Februar 2023, 18 Uhr: Dr. Regina Wenninger (Kunsthistorikerin, Uffing am Staffelsee): „Alle sind für Polen.“ Die ‚polnische Welle‘ im westdeutschen Ausstellungsbetrieb der 1960er Jahre. Zwischen Kulturerlebnis und Politmanövern.
  • Führungen mit Dr. Jacek Barski, (Leiter der Porta Polonica), donnerstags um 17 Uhr am: 3. November, 1. Dezember und 19. Januar.
  • Kuratorinnenführung mit Jutta Fethke M.A. an allen anderen Donnerstagen um 15 Uhr

Weiteres Rahmenprogramm:

  • 17. November, 18 Uhr: Gabriele Teutloff (Kunsthistorikerin, Berlin): Frauen in der Kunst – die Malerin Eleonore Lingnau-Kluge (Danzig 1913-2003)
  • 19. November, 11 bis 15 Uhr: „Formenvielfalt“, Kreativworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene mit der Dozentin und Diplom-Designerin Christiana Diallo-Morick.

In diesem Workshop schaffen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen abstrakte Acrylbilder, die verschiedene Elemente der in der Ausstellung gezeigten Werke aufgreifen. Organische oder gradlinige Formen, 3D-Strukturen und Farbigkeiten der Ausstellung werden zu neuen Kompositionen vereint.

Anmeldungen sind dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02581/9277713 möglich.

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