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Jahreshauptversammlung der WaKaGe

Probelauf in der Sportschule

Warendorf

Hermann-Josef Schulze-Zumloh ist im Rahmen der Jahreshauptversammlung der WaKaGe erneut zum Präsidenten gewählt worden. Und mit diesem Präsidenten geht die WaKaGe jetzt in die kommende Session, die durchaus als spannend bezeichnet werden kann. Zumindest stehen die Pläne und die konkreten Termine schon, in der Hoffnung, dass die Pandemie hier nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht.

Von Rebecca Lek

Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung blickten die Mitglieder der WaKaGe auch schon auf die kommende Karnevalssession. Sie wird spannend, die Termine stehen auf jeden Fall. Foto: Rebecca LekRebecca Lek

Vorsichtig optimistisch geht die Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe) an die Planungen für die kommende Session. Diese stellten sie bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Hotel Restaurant „Im Engel“ vor. Bereits im Rückblick wurde deutlich, dass gerade für die Planungen die Zusammenarbeit aller involvierter Vereine wichtig ist. „Wir haben im letzten Jahr einen runden Tisch gebildet, damit die Session nicht komplett ausfällt. Es gab einen gemeinsamen Orden, Fahnen und eine Kindertüte“, berichtete Präsident Hermann-Josef Schulze-Zumloh. Ein wichtiger Punkt, den es im letzten Jahr abzuarbeiten galt, war die Wahl eines neuen Veranstaltungsortes. Nachdem für die Prinzenproklamation die Kreienbaumhalle nicht mehr zur Verfügung stand, musste nach einer Alternative geschaut werden. „Wir liefen zum Glück offene Türen ein, mussten aber einiges an Kriterien beachten. Wir unterliegen vielen Genehmigungspflichten, brauchen für eine wirtschaftliche Veranstaltung bestimmte Besucherkapazitäten und der Preis sollte natürlich stimmen“, beschrieb Schulze-Zumloh das Auswahlverfahren. Mit der Bundeswehrsportschule habe man da einen passenden Ort gefunden (WN berichtete). Der Vertrag wäre allerdings vorerst nur für ein Jahr geschlossen worden. „Wir sehen das als Probelauf an. Politisch gesehen werden wir wohl keine Stadthalle in Warendorf bekommen“, bedauerte der Präsident der WaKaGe. Als Veranstaltungsort komme nur die Warendorfer Kernstadt in Frage.

Die zentrale Frage für den Senat: Wie viel Karneval verträgt Corona? „Wir haben uns einstimmig dafür entschieden, dass Karneval nur ohne Maske und ohne Abstand funktioniert – auch aus wirtschaftlicher Sicht“, betonte Schulze-Zumloh. Aus diesem Grund möchte die WaKaGe für ihre eigenen Veranstaltungen auf eine 2G-Regelung gehen – Ausnahmen sollen für nicht Impffähige bestehen, um so mögliche Auflagen zu umgehen. Details zur geplanten Prinzenproklamation stellte der Vizepräsident Michael Grothues vor. Unter anderem warb er dabei für einen Planungsausschuss, in dem er gerne Vertreter aus jeder Formation begrüßen würde. Derzeit plane man mit entsprechenden Hygiene- und Zugangskontrollen, sowohl um den Anforderungen aufgrund des Militärgeländes wie auch um der dann geltenden Corona-Schutzverordnung gerecht zu werden.

Knappe Berichte aus den Formationen

Erwartungsgemäß knapp waren die Berichte aus den Formationen. Der Sprecher der ehemaligen Prinzen, Peter Steinkamp, monierte in seinem Berichtes die Beteiligung an der Versammlung – insbesondere wenn es um die Wahl des Präsidenten gehe. Hermann-Josef Schulze-Zumloh wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung erneut zum Präsidenten gewählt. Über eine Wiederwahl freuten sich zudem Bernd Wiese (zweiter Vizepräsident), Dirk Tönnies (Ratsschreiber) und Maic Dreesen (Senator zbv).

Ein besonderes Anliegen hatte der Senat in Sachen Prinzenballs, der in den letzten Jahren an Zuspruch verloren hatte. So wurde 2020 das Konzept umgestaltet. „Wir haben alles kompakter gestaltet und auf Altbewährtes zurück gegriffen“, berichtete Senator Tom Wällering.

Die geplante Satzungsänderung wurde unter „Verschiedenes“ auf nächstes Jahr vertagt und Gerd Leve, Inhaber vom „Engel“, hat eine Beteiligung beim Bürgerbrunch zugesagt. Anne Ehrenbrink, Trainerin beim großen Ballett, rührte für die Frauen die Werbetrommel.

Im Senat konnten sich alle über eine Wiederwahl freuen (v.l.): Dirk Tönnies, Bernd Wiese, Hermann-Josef Schulze- Zumloh, Tom Wällering, Volker Brügge, Peter Lackamp und Michael Grothues. Nicht im Bild Maic Dreesen Foto: Rebecca Lek

„Viele Frauen machen hier einen verdammt guten Job, aber wenn sie den abgeben, haben sie keine Chance in andere Formationen zu kommen“, so Ehrenbrink. Es sei Zeit für „eine weibliche Note“, insbesondere auch im Senat. Andere Vereine würden hier bereits voran gehen. Präsident Schulze-Zumloh versicherte, dass das Engagement aller Mitglieder gesehen würde – daher auch die Einführung des Annemarie-Ordens 2020.

Die kommende Session bleibt spannend – folgende Veranstaltungen sind geplant:

11.November 2021: Moritz wecken; 13. November: Auftaktveranstaltung bei Haus Allendorf; 15. Januar 2022: Prinzenproklamation; 5. Februar: Juka-Party; 19. Februar: Prinzenball; 24. Februar: Altweiber; 28. Februar: Rosenmontag.

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