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Wachwechsel im Krankenhaus-Kuratorium

Rainer Budde übergibt Staffelstab an Doris Kaiser

Warendorf

Mit Doris Kaiser wird die Stiftung des Josephs-Hospitals zum ersten Mal in ihrer Geschichte von einer Frau geführt. Rainer Budde tritt als Kurator zurück – als Altersgründen. Er übergibt an seine Stellvertreterin Doris Kaiser. Die Stelle der Stellvertreterin muss jetzt noch aus den Reihen des Kuratoriums wieder neu besetzt werden.

Mit Doris Kaiser wird die Stiftung des Josephs-Hospitals zum ersten Mal in ihrer Geschichte von einer Frau geführt. Rainer Budde tritt als Kurator zurück und übergibt an seine Stellvertreterin. Foto: Krankenhaus

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.“ Nachdem Rainer Budde im vergangenen Jahr seine Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar aus Altersgründen beendet hat, gibt er jetzt zum 1. März auch sein Ehrenamt als Kurator der Stiftung Josephs-Hospital Warendorf auf. Budde gibt den Staffelstab weiter in die erfahrenen Hände seiner bisherigen Stellvertreterin Doris Kaiser. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Warendorf war vor siebeneinhalb Jahren gemeinsam mit Rainer Budde und fünf weiteren ehrenamtlichen Kuratoriumsmitgliedern angetreten. Sie übernimmt ab dem 1. März offiziell das Amt der Kuratorin.

„Gemeinsam mit meiner Stellvertreterin Doris Kaiser und unseren weiteren Kuratoriumsmitgliedern haben wir seit 2014 sehr viel Gutes für unser Josephs-Hospital erreicht“, zieht Budde ein durchweg positives Fazit seiner Amtszeit. Mit den großen Bauprojekten hätte sich das Ehrenamt von der Arbeitsbelastung her aber manchmal gar nicht mehr wie ein Ehrenamt angefühlt, schmunzelt der 71-jährige gebürtige Ostwestfale, der seit über 40 Jahren in Warendorf lebt. Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Leistungsspektrums, der Fertigstellung des neuen Bettenhauses, der Inbetriebnahme der Stroke Unit und jüngst dem Spatenstich für das Gesundheitszentrum II sei ein hervorragender Zeitpunkt gekommen, von nun an etwas ruhigeres Fahrwasser zu suchen und seine freie Zeit mit der Familie zu genießen. „Mich völlig aus allem zurückzuziehen, dafür bin ich einfach nicht der Mensch, aber es entspannt natürlich ungemein, wenn man sich ausgewählten, zukünftigen Projekten ganz in Ruhe widmen kann.“

Budde freut sich besonders für seine Nachfolgerin: „Mit Doris Kaiser wird die Stiftung zum ersten Mal in ihrer Geschichte von einer Frau geführt und bekommt eine engagierte, kompetente und loyale Kuratorin, die unseren gemeinsamen Weg erfolgreich weiterführen wird.“ Über eine neue Stellvertretung für Doris Kaiser habe man noch nicht entschieden, dank eines insgesamt sehr kompetent besetzten Kuratoriums könne diese Frage aber ganz in Ruhe beraten werden, ist Budde überzeugt.

Hintergrund: Das Krankenhaus beruht auf einer Stiftung des Warendorfer Tuchhändlers und Namensgebers Franz-Joseph Zumloh und ist seit seiner Gründung vor 179 Jahren gemeinnützig, unabhängig und rechtlich selbstständig. Das Kuratorium als oberstes Organ der Stiftung vertritt den in der Satzung festgelegten Willen des Stifters und bestellt den Vorstand, der die Stiftung im Außenverhältnis vertritt. Neben Rainer Budde und Doris Kaiser sind die folgenden Personen Mitglied im ehrenamtlichen Kuratorium: Dr. Hans-Joachim Hilleke, Peter Lenfers, Dr. jur. Bernadette Meimann, Magdalena Münstermann und Dr. Markus Wenning.

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