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Trödeltreff der Sri-Lanka-Hilfe

Reinerlös für Hungernde

Warendorf

Die Sri-Lanka-Hilfe Warendorf/Beelen macht auf die katastrophale Situation in dem Land aufmerksam und will mit dem Trödeltreff für Unterstützung sorgen.

Warten auf die Lebensmittelpakete: Laut der Sri-Lanka-Hilfe Warendorf/Beelen ist die Situation in dem Inselstaat katastrophal. Foto: Sri-Lanka-Hilfe

„Die Situation im Land ist katastrophal. Das kann ich ganz klar durch meinen regelmäßigen Austausch mit den Ordensschwestern sagen“, erklärt Elisabeth Wiengarten von der Sri-Lanka-Hilfe Warendorf/Beelen. Die Ordensschwestern gehören zum Orden vom Guten Hirten. Er legt besonders viel Wert auf die gute Ausbildung der Schwestern, so dass kompetente Pädagoginnen unter den Schwestern sind, die sich auch um die traumatisierten Kinder kümmern.

Die Informationen von Elisabeth Wiengarten decken sich mit den aktuellen Ausführungen des Auswärtigen Amtes, das angibt, dass nicht notwendige Reisen nach Sri Lanka verschoben werden sollten: „Die aktuelle Wirtschaftskrise führt zu Engpässen bei der Versorgung mit Treibstoffen, Medikamenten und anderen Gütern (unter anderem Grundnahrungsmittel, Rationierung bei Einkäufen). Die lokalen Behörden verordnen regelmäßig die Rationierung von Strom, sodass es zu längeren Stromunterbrechungen kommt.“ Zudem seien spontane lokale Proteste im ganzen Land nicht auszuschließen. Durch diese Situation, so berichtet Maria Kampelmann aus Greffen, sei auch die Versorgung in den unterstützten Einrichtungen gefährdet.

Unterstützung für Kinder im Waisenhaus

Am Samstag (24. September) findet von 8 bis 12 Uhr der nächste Trödeltreff der Sri-Lanka-Hilfe Warendorf-Beelen im Pfarrheim St. Josef (Holtrupstraße/Ecke Dreibrückenstraße) statt. „Von den Einnahmen am kommenden Wochenende sollen besonders die Kinder im Waisenhaus in Colombo unterstützt werden sowie Familien, die mehrere Kinder haben und unter der aktuellen Situation leiden und regelrecht hungern“, heißt es vonseiten der Organisatoren.

Kleidung für Mann, Frau und Kind in jeder Größe, Hausrat, Bücher, Spielzeug, CDs, Schallplatten, Porzellan, Besteck, Handtücher, Kinder- und Jugendbetten, Bett- und Tischwäsche Kindererstausstattungen und vieles mehr wird zu Schnäppchenpreisen für den guten Zweck angeboten. Ohne jeglichen Verwaltungsabzug geht der Reinerlös zu den Ordensschwestern. „Das ist uns sehr wichtig. Alle Kosten, die entstehen, wie für Briefmarken oder Fahrtkosten, tragen unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer selbst“, sagt Maria Kampelmann.

Sachspendenabgabe am 23. September

Am Freitag (23. September) können von 14 bis 17 Uhr Sachspenden aller Art abgegeben werden, die allerdings sauber und gut erhalten sein sollten. Die Veranstalter bitten, zum eigenen Schutz und zum Schutz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine FFP2-Maske zu tragen und nur zu kommen, wenn man keine Erkältungssymptome hat. Wer noch Fragen hat oder das Spendenkonto für dringend benötigte Geldspenden erfahren möchte, kann sich unter 02586/97 00 34 bei Elisabeth Wiengarten oder unter  02588/574 bei Maria Kampelmann melden.

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