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75.000 Euro Schaden bei Feuer an Splieterstraße

Saunabrand greift auf Halle über

Warendorf

Ein Fitnessstudio an der Warendorfer Splieterstraße hat Dienstagmorgen Feuer gefangen. Ursache war ein technische Defekt. Schaden: geschätzt 75.000 Euro. Die Wehr traf schnell ein – gerade rechtzeitig, so Einsatzleiter Eddy Erpenbeck.

Von Jörg Pastoor

Der Anbau mit der Sauna ist aus massiven Balken. Zudem war noch Brennholz gelagert. Als die Wehr anrückte, brannte auch das Dach der angrenzten Halle schon. Das brachte langwierige Nachlöscharbeiten mit sich. Foto: Jörg Pastoor

Ab kurz nach zehn war an Training nicht mehr zu denken: Der Brand in der Sauna eines Fitnessstudios an der Splieterstraße hat Dienstagmorgen für einen großen Feuerwehreinsatz gesorgt. Etwas später, und der Brand hätte größeren Schaden angerichtet, war Einsatzleiter Eddy Erpenbeck im Gespräch mit den Medien sicher.

So blieb es bei geschätzten 75.000 Euro Schaden. „Als wir eintrafen, stand der Anbau mit der Sauna schon im Vollbrand“, so Erpenbeck, „und das Feuer hatte schon im hinteren Bereich auf das Dach übergegriffen.“ Hauptaugenmerk sei sofort gewesen, eine Ausbreitung der Flammen auf die Fitnesshalle zu vermeiden. „Das ist uns auch gelungen, jedenfalls sobald wir da waren.“

Einsatzleiter Eddy Erpenbeck

Die Seitenhaut des Gebäudes habe viel abbekommen, aber glücklicherweise habe man das schnell in den Griff bekommen und auch die Ausdehnung des Dachbrandes stoppen können. Im Einsatz seien von innen wie außen ein C-Rohr gewesen, Unterstützung kam von der Drehleiter. Mit den Kräften der Löschzüge 1 und 2 und dem wegen der Brandausdehnung nachalarmierten Zuges Vohren waren rund 45 Kräfte vor Ort.

Gut 45 Kräfte dreier Löschzüge vor Ort

Eine gute dreiviertel Stunde nach Einsatzbeginn war der Brand gelöscht, Eddy Erpenbeck rechnete aber wegen der Gefahr von Glutnestern noch mit umfangreichen Nachlöscharbeiten: „Wir müssen zur Sicherheit noch die Sauna und Teile vom Dach losnehmen. Das wird sicher noch geraume Zeit in Anspruch nehmen, weil einiges an Holz gelagert war und da Gestrüpp ist – da ist das Feuer auch reingezogen.“

Unter Kontrolle sei die Lage aber, so der Einsatzleiter unter dem Geräusch der Hochleistungslüfter, die den Qualm aus den leeren Hallen drückten. Verletzungen hat bei dem Feuer niemand erlitten. Der Brandherd wird in der ehemaligen Sauna liegen – als Ursache ermittelte die Polizei einen technischen Defekt in der Sauna.

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