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SPD-Fraktion vor Ort in der Altstadt

Schatz auf Dauer bewahren

Warendorf

Der angespannte Wohnungsmarkt, die Klimaveränderung, die Energieversorgung und viele weitere aktuelle Themen betreffen auch die Warendorfer Altstadt. Grund genug für die Warendorfer SPD-Fraktion, einen Vor-Ort-Termin zu organisieren.

Von und

Foto: Karsten Gruhn

Die Mitglieder der Warendorfer SPD-Ratsfraktion gewannen in dieser Woche bei einer Führung einen umfassenden Überblick über die anstehenden Projekte im historischen Stadtkern Warendorfs. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt, die deutlich spürbare Klimaveränderung, die notwendige Anpassung bei der Energieversorgung und die vielen weiteren aktuellen Themen, die die historische Altstadt betreffen, veranlassten die Mitglieder der Warendorfer SPD einen Fraktion-vor-Ort-Termin zu organisieren. Die Führung leitete Laurenz Sandmann, Vorsitzender der Altstadtfreunde Warendorf. Er ist ein ausgewiesener Experte für die Themen der Altstadt Warendorfs, die zu den bedeutendsten Stadtensembles im Münsterland gehört.

Laurenz Sandmann empfing die Kommunalpolitiker an der Klosterstraße und stieg sogleich in die umfassende Materie ein. Von den etwa 600 Gebäuden auf dem historischen Stadtgrundriss sind mehr als 250 als Denkmal eingetragen. Die Themen: Schaffung bezahlbaren Wohnraums, Laurentiusschule, ruhender Verkehr (Parkplatzsituation in der Innenstadt), Solarenergieanlagen auf den historischen Dächern und jetzt ganz aktuell, das Nahwärmenetz in der Innenstadt wurden bei dem anschließenden Rundgang über die Kolpingstraße, der Pumperie, der Petersiliengasse und der Neuenhof Straße ausgiebig erörtert.

Fraktionssitzung im Anschluss

In der anschließenden Fraktionssitzung konnten die Politiker ihre gewonnenen Eindrücke direkt in die Vor- und Nachbereitung der betroffenen Ausschusssitzungen einfließen lassen. Für Kathrin Kortenbreer (SPD) und Alicia Rüsel (SPD), die in der Fraktionsrunde erstmals als junge sachkundige Bürgerinnen begrüßt werden konnten, war die Altstadtführung der optimale Einstieg, um sich entsprechend sachkundig an den ausführlich geführten Beratungen zu beteiligen.

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion sind sich einig, damit der Schatz, die Warendorfer Altstadt, auf Dauer bewahrt werden kann, muss auch bei geänderten Rahmenbedingungen das Beziehungsdreieck zwischen Wirtschaftlichkeit (Gewerbe, Investoren), Attraktivität (Anwohner, Touristen) und Sozialverträglichkeit (jung, alt, arm, reich) in Einklang gebracht werden. Die Lösung für eine in die Zukunft gerichtete Entwicklung des Warendorfer Stadtkerns liegt in fairen Kompromissen zwischen den einzelnen Interessengruppen.

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