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MGW nimmt am Bundeswettbewerb Informatik teil

Schüler experimentieren erfolgreich

Warendorf

Informatik ist spannend und macht Spaß. Das bewiesen nun neun MGW-Schüler, die beim Bundeswettbewerb Informatik antraten und dort zu überzeugen wussten.

wn

Neun Schülerinnen und Schüler des MGW haben erfolgreich am Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen. Foto: MGW

Neun Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums haben sich in diesem Jahr einer großen Herausforderung gestellt und neben ihrem pandemiegeprägten Schulalltag am Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass der Bundeswettbewerb, der in gemeinsamer Trägerschaft von der Gesellschaft für Informatik e. V., dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik veranstaltet wird, der anspruchsvollste aus einer ganzen Reihe von Wettbewerben ist, die in dieser gemeinsamen Trägerschaft ausgerichtet werden.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit teils harmlos anmutenden Problemen konfrontiert. Zum Beispiel soll man sich vorstellen, dass eine Gruppe von Schulkindern vor einem Berg aus Geschenken steht und jeder seine Top 3 aufschreiben darf. Dann geht es darum, alle bei der Verteilung so glücklich wie möglich zu machen. Natürlich könnte man einem Computer den Auftrag geben, jedem Kind testweise jedes Geschenk in die Hand zu drücken und zu schauen, nach welcher Zuordnung die gesamte Gruppe die meisten glücklichen Kinder hat. Das würde jedoch bedeuten, dass man den Computer beauftragt, stupide jede mögliche Anordnung auszuprobieren, was dummerweise bei einer Klasse von 30 Kindern zu Fakultät 30 Anordnungen führt – oder anders gesagt, wenn der Computer bei dieser Strategie 1 000 000 000 000 Anordnungen pro Sekunde testen könnte, würde das Ergebnis bei Weitem nicht in der Zeit berechnet, in der das Universum bisher existiert. Es ist also kluges Vorgehen gefragt – hier kann zum Beispiel der Kuhn-Munkres-Algorithmus helfen.

Warum macht man so etwas freiwillig zusätzlich zum ganzen schulischen Alltag? Alina ist da um eine klare Antwort nicht verlegen: „Ich wollte einfach sehen, ob ich ein so anspruchsvolles Projekt alleine hinbekommen kann. In der Schule ist man schneller versucht, einen Nachbarn oder seinen Lehrer um Hilfe zu bitten.“ Die Schule freut es sehr, zu berichten, dass Alinas Experiment erfolgreich war. Das Mariengymnasium gratuliert und freut sich mit Leona, Alina, Lenz, Lisa, Gerrit, Tristan, Nick, Lars und Florian über die erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik.

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