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Kloster Vinnenberg holt Geburtstag nach

Seit über zehn Jahren einOrt geistiger Begegnung

Warendorf

Seit 2010 ist Kloster Vinnenberg mit 37 Gästezimmern ein Ort geistlicher Begegnung. Die Feiern für das zehnjährige Jubiläum im vergangenen Jahr waren umfassend geplant, mussten dann aber coronabedingt abgesagt werden. Am vergangenen Wochenende war es dann aber soweit, konnte das Jubiläum nachgeholt werden.

Gundula Leitner (Cello) und Tom Owen (Orgel) gestalteten das Jubiläumskonzert in der Vinnenberger Klosterkirche.Um möglichst vielen Konzertbesuchern eine Teilnahme am Konzert ermöglichen zu können, nahmen diese auf Abstand auch im Altarraum der Kirche Platz. Foto: Andreas Engbert

Das Kloster Vinnenberg war ein ehemaliges Zisterzienserinnen- und Benediktinerinnenkloster, das heute als Seminar- und Exerzitienhaus für geistige Erfahrungen in Trägerschaft des Bistums Münster geführt wird. Vor elf Jahren wurde dem Kloster Vinnenberg die neue Bestimmung als geistlichem Ort und „Sinn-Bildungshaus“ gegeben. Seit 2010 ist Kloster Vinnenberg mit 37 Gästezimmern wieder geöffnet – als Ort geistlicher Begegnung. Die Feiern für das zehnjährige Jubiläum im vergangenen Jahr waren umfassend geplant, mussten dann aber coronabedingt abgesagt werden.

Am vergangenen Wochenende war es dann aber soweit, konnte das Jubiläum nachgeholt werden: „10 plus“ wurde in kleinerem Rahmen nachgefeiert. Auftakt bildete am Samstag ein Konzert in der Wallfahrtskirche. Mit Tom Owen an der Orgel und Dundula Leitner am Cello war es den Organisatoren gelungen, zwei hochkarätige Musiker nach Vinnenberg zu holen. Die beiden spielten Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Franz Schubert, César Franck, Gabriel Fauré und Felix Mendelssohn.

„Ich bin in tiefer Dankbarkeit hier“, freute sich der Leiter des Klosters, Dr. Carl Möller, zu Beginn des gut besuchten Konzertes, dass es gelungen sei den Ort mit viel Hilfe wieder zum Leben zu erwecken.

Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war am Sonntag ein Festgottesdienst mit dem Münsteraner Regionalbischof Stefan Zekorn und dem Essener Bischof Franz-Josef Overbeck auf dem Vorplatz der Klosteranlage.

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