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Friedensaktionen an der Bischöflichen Realschule

„Solidarität, die berührt“

Warendorf

Gleich mit mehreren Aktionen brachte die Bischöfliche Realschule ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck – dabei stand ein Friedenslauf im MIttelpunkt. Der Erlös daraus kommt der Aktion Kleiner Prinz zugute, um die Ukraine-Hilfe zu unterstützen.

Von und

Auf dem Schulhof haben sich die Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Realschule in Warendorf zu dem deutschen Wort „Frieden“ und dem russischen Wort für Frieden, „Mir“, formiert. Foto: Bischöfl. Realschule

Der Wunsch nach Frieden und Versöhnung in der Welt ist in der Bischöflichen Realschule in Warendorf an vielen Stellen präsent. Mit mehreren Aktionen haben die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Tagen ihre Solidarität mit Menschen in Kriegsgebieten, besonders in der Ukraine, zum Ausdruck gebracht und ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

Im Mittelpunkt stand ein Friedenslauf, dessen Erlös der „Aktion Kleiner Prinz“ zugute kommt. Die Warendorfer Initiative unterstützt damit ukrainische Flüchtlinge in Rumänien, für Lembeck (Ukraine) ist eine medizinische Lieferung erst noch in Planung.

Fünf bis acht Runden um das Stadtstadion

In der fünften und sechsten Stunde drehten die Klassen fünf bis acht ihre Runden um das Stadtstadion, die Jahrgangsstufen neun und zehn um den Emssee. Organisiert von der Fachschaft Sport erhielten die Schüler im Anschluss eine Bescheinigung über die gelaufenen Kilometer, mit denen sie nachträglich in der Familie, der Nachbarschaft und im Freundeskreis Sponsoren suchen konnten.

Der Erlös des Friedenslaufes kommt dem Erlös der „Aktion Kleiner Prinz“ zugute. Foto: Foto: Bischöfl. Realschule

„Die Aktion entspricht unserem christlichen Leitbild“, betonte Schulleiterin Claudia Tennstedt. Sich für den Frieden einzusetzen, bezeichnete sie als einen pädagogischen Auftrag, insbesondere an katholischen Schulen. „Jeder einzelne Mensch hat das Recht, sein Leben als Geschenk wahrzunehmen und in Frieden zu leben“, erklärte Claudia Tennstedt, die mit Stolz auf den Beitrag der Schulgemeinschaft für den Frieden blickte. Auch Martin Schulte, stellvertretender Vorsitzender der „Aktion Kleiner Prinz“, war beeindruckt vom Engagement der Schüler: „Es ist toll, dass die ganze Schule Solidarität zeigt und hilft. Kinder helfen Kindern. Das berührt mich sehr.“

Zeichen setzen und konkret helfen

Ein Zeichen setzen, aber auch konkret helfen, diese Idee stand für die Schüler im Vordergrund: „Es ist gut, etwas getan zu haben und nicht tatenlos zu sein“, waren sich die Schülervertreterinnen Carla, Laura, Jana und Merle einig. „Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle zusammenhalten und eine Gemeinschaft bilden.“ Ein Gedanke, den auch Schulseelsorger Jens Hagemann zuvor betont hatte: „Heute nehmen wir uns Zeit und werden aktiv, obwohl wir damit nicht die Welt verändern können. Dass wir gemeinsam unterwegs sind – das wünsche ich uns. Dass wir gemeinsam für Frieden sind – das glaube ich. Dass wir gemeinsam helfen – das weiß ich.“

Fotoaktion ging Friedenslauf voraus.

Dem Friedenslauf war eine Fotoaktion vorausgegangen, bei der sich die Schüler auf dem Schulhof zu dem deutschen Wort „Frieden“ und dem russischen Wort für Frieden, „Mir“, formiert hatten. Eine Drohne hielt die Gemeinschaftsaktion im Bild fest. Neben Schulgottesdiensten zum Thema Frieden haben die Schüler zudem seit Beginn des Krieges in der Ukraine die Möglichkeit, ihre Gedanken zum Frieden auf kleine Papiertauben zu schreiben und diese auf eine Stellwand im Eingangsbereich zu heften. „Alles, was einen gerade beschäftigt, kann hier seinen Platz finden“, hatte der Schulseelsorger zu der Aktion eingeladen.

In DIN A4 großen Lettern haben die Schüler Wörter wie Hoffnung, Helfen und Solidarität zusammengesetzt und sie in den Nationalfarben der Ukraine ins Fenster geklebt. Foto: Foto: Bischöfl. Realschule

Die beiden Lehrerinnen Monika Stolz und Barbara Niehaus haben außerdem Fenstervorlagen für die Klassen entworfen. In großen Lettern haben die Schüler Wörter wie „Hoffnung“, „Helfen“ und „Solidarität“ zusammengesetzt und sie in den Nationalfarben der Ukraine ins Fenster geklebt.

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