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Freckenhorster Bike-Park inoffiziell eröffnet

Sprung ins Vergnügen

Freckenhorst

Der Freckenhorster Bike-Park wurde am Montag inoffiziell eröffnet. „Ich bin total froh, dass der Park fertig ist, und es freut mich, dass ihr alle Spaß habt“, begrüßte Benedikt Schulte von der RSG die Gäste. Er hatte sich federführend seit drei Jahren um die Realisierung des Bike-Parks gekümmert.

Der Freckenhorster Bike-Park Foto: Ulrich Lieber

Das war ein Auftakt nach Maß. Bei herrlichem Herbstwetter wurde am Montag der Freckenhorster Bike-Park in der Sportanlage Feidiek inoffiziell eröffnet. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten diese Chance und drehten ihre Runden auf dem frisch modellierten Gelände. Es bietet sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene die passenden Herausforderungen. Aber auch viele Freckenhorster und Mitglieder der RSG Warendorf-Freckenhorst kamen zum Bike-Park und freuten sich über die gelungene Anlage.

Am Donnerstagnachmittag war die Abnahme des Bike-Parks, und es gab nur wenige Änderungswünsche, so dass grünes Licht gegeben wurde. „Ab Freitag war der Park frei und wurde auch schon das ganze Wochenende genutzt“, sagte Benedikt Schulte, der sich federführend für die RSG um das Projekt gekümmert hat.

Benedikt Schulte, RSG-Vorstand

RSG-Vorsitzende Elisabeth Richter begrüßte die Gäste und freute sich, dass es nun losgeht. „Hier wurden Tausende Kubikmeter Erde bewegt. Ich bitte Euch, die Anlage pfleglich zu behandeln und auf den Wegen zu bleiben“, appellierte sie an die Mountainbiker. Gerade neben der Strecke ist an den Hügeln frisch Rasen gesät worden, der für weitere Stabilität sorgen soll. „Und immer einen Helm tragen.“

Benedikt Schulte ist seit drei Jahren mit dem Projekt Bike-Park beschäftigt. „Das waren drei Jahre Planung und viele Gespräche. Wir hatten zwei Spezialisten aus Kiel und aus München hier, und das hat super funktioniert“, freute er sich. Zudem sei die Zusammenarbeit mit den Firmen Nüßing und Ridepark aus Münster hervorragend gewesen.

„Ich bin total froh, dass der Park fertig ist, und es freut mich, dass ihr alle Spaß habt.“ Er wies auf die verschiedenen Schwierigkeitsstufen hin und riet dazu, es erstmal langsam angehen zu lassen. „Ihr solltet Euch nicht überschätzen und Euch langsam herantasten“, riet er den Fahrern und gab den Bike-Park frei.

Der Bike-Park verfügt über sechs verschiedene Elemente. Los geht es auf dem Starthügel, der über Rampen zur Auf- und Abfahrt verfügt. Für Einsteiger bieten sich der Pumptrack und die Enduro-Line an. Die Fortgeschrittenen können ihre Künste auf der Back-Line oder den Dirtlines mit Table- und Double-Sprüngen ausprobieren. Der Tricksprung ist schon etwas für die Professionals, und am Montag versuchte der eine oder andere schon mal die 360-Grad-Drehung. Es ist also für jeden etwas dabei, und es wird auf keinen Fall langweilig.

Natürlich gibt es aber auch Regeln, die dringend eingehalten werden müssen. Neben der Helmpflicht wird Schutzkleidung empfohlen. Kinder unter zwölf Jahren müssen eine erwachsene Begleitperson dabei haben. Ganz wichtig ist es, gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen, die Fahrtrichtung einzuhalten und Abstand zu wahren.

Am Montag war nun die inoffizielle Eröffnung mit Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen. Aber es soll auch noch eine offizielle Eröffnung geben, allerdings erst im Frühjahr. „Das wird vermutlich erst nach Ostern sein“, sagte Benedikt Schulte, der sich freuen würde, wenn sich noch weitere Sponsoren beteiligen würden. „Die kommen dann auch auf unser Schild.“

Der Bike-Park in der Sportanlage Feidiek, Feidiekstraße 42, ist täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet. Die Nachtruhe ist in jedem Fall einzuhalten.

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