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Temporärer Freizeitpark

Stadt plant „Kirmes light“

Warendorf

Eine Mariä-Himmelfahrts-Kirmes in der bekannten klassischen Form wird es auch in diesem Jahr coronabedingt nicht geben. Die Stadt Warendorf arbeitet an einem Konzept „Kirmes light“. Geplant ist ein sogenannter „temporärer Freizeitpark“ vom 5. bis 22. August auf dem Unteren Lohwall (Linnenwiese) mit abgespeckten Fahrgeschäften.

Von Joachim Edler

Eine Mariä-Himmelfahrts-Kirmes in der bekannten klassischen Form wird es auch in diesem Jahr coronabedingt nicht geben. Die Stadt Warendorf arbeitet an einem Konzept „Kirmes light“. Geplant ist ein sogenannter „temporärer Freizeitpark“ vom 5. bis 22. August auf dem Unteren Lohwall (Linnenwiese) mit abgespeckten Fahrgeschäften Foto: Jannis Beckermann

Für die Mariä-Himmelfahrtskirmes stehen die Signale auf Rot. Eine Kirmes in der bekannten klassischen Form wird es auch in diesem Jahr coronabedingt nicht geben. Die Stadt Warendorf arbeitet an einem Konzept „Kirmes light“. Geplant ist ein sogenannter „temporärer Freizeitpark“ vom 5. bis 22. August auf dem Unteren Lohwall (Linnenwiese) mit abgespeckten Fahrgeschäften, Gastronomie, Kirmesbuden, Essensständen und Losverkäufen.

Die Stadt will den Schaustellern dabei für die abgesagten Kirmesfeste entgegenkommen. Denn für die Besitzer von Karussells und anderen Fahrgeschäften, von Los- und Glücks-, Schieß- und Imbissbuden geht es längst um die nackte Existenz.

Symbolischer Eintritt von einem Euro

Doch anders als bei dem großen Volksfest, das wegen der Ansteckungsgefahr abgesagt wurde, darf man bei einem „temporären Freizeitpark“ nur mit Ticket auf das eingezäunte Gelände. So sollen die Besucherströme gelenkt, klein gehalten werden und nachverfolgbar sein. Ob ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht ist, wird wohl von den Inzidenzwerten im August abhängen. Der Eintritt kostet und ist limitiert. Die Stadt überlegt, einen symbolischen Eintrittspreis von einem Euro zu nehmen.

Vom 5. bis 22. August findet der abgespeckte Rummel von Donnerstag bis Sonntag statt. Bürgermeister Peter Horstmann informierte die Kommunalpolitiker am Montagabend im Hauptausschuss über den „temporären Freizeitpark“, den sich die Stadt übrigens auch im Rahmen der Fettmarktkirmes vorstellen kann. Den Weihnachtsmarkt, der im vergangenen Jahr ebenfalls coronabedingt ausfallen musste, hofft die Stadt dann aber wieder wie gewohnt auf dem Historischen Marktplatz durchführen zu können.

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