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Schnuppertag am Samstag

Stadtbücherei wird zur Ideenschmiede

Warendorf

Am Samstag, 21. Mai, heißt es in der Stadtbücherei von 10 bis 13 Uhr: stöbern, entdecken und mitmachen. „Die Idee eines Schnuppertags ist entstanden, um nach den langen Corona-Beschränkungen die Aktivitäten von Team und Förderverein (FöBüWa) vorzustellen und neue Ideen zu diskutieren“, erklärt Birgit Lücke, Leiterin der Stadtbücherei Warendorf. Und die Vielfalt der bereits entstandenen Angebote ist erstaunlich.

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Den Schnuppertag in der Stadtbücherei präsentieren (v.l.): Ellen Gispert, Sebastian Heller, Jürgen Vieting, Birgit Lücke, Lisa Woitschikowski, Cordula Mense-Frerich Foto: Stadtbücherei

Das Angebot der Warendorfer Stadtbücherei umfasst schon heute weit mehr als die Ausleihe von Büchern. Die Einrichtung ist ein Ort von Bildung und Begegnung, Austausch und Kultur. Die Warendorfer sollen jetzt die Möglichkeit bekommen, auch außerhalb der Öffnungszeiten in der Bücherei zu stöbern: „Open Library.“

Doch zuerst kommt der „Schnuppertag“: Am Samstag, 21. Mai, heißt es in der Stadtbücherei von 10 bis 13 Uhr: stöbern, entdecken und mitmachen. „Die Idee eines Schnuppertags ist entstanden, um nach den langen Corona-Beschränkungen die Aktivitäten von Team und Förderverein (FöBüWa) vorzustellen und neue Ideen zu diskutieren“, erklärt Birgit Lücke, Leiterin der Stadtbücherei Warendorf. Und die Vielfalt der bereits entstandenen Angebote ist erstaunlich.

Im Kreativtreff, in dem sonst an jedem ersten Samstag im Monat die beliebte Reparaturwerkstatt stattfindet, werden am Samstag Nistkästen gebaut. Unter der Anleitung von Aktiven des Fördervereins bauen Kinder Nistkästen und verschönern sie anschließend nach eigenen Vorstellungen. Die benötigten Materialien und Werkzeuge werden vom Förderverein gestellt. Da es hier nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, wird um Voranmeldung unter mediennetz@warendorf.de gebeten.

Zusätzlich zur Reparaturwerkstatt gibt es ab sofort auch das Angebot einer „Offenen Werkstatt“ in diesem Raum, in der Regel mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Man kann dann ohne Anmeldung einfach vorbei kommen und sich zum Beispiel ein Gerät erklären lassen oder Anregungen zum Reparieren holen und unter

Anleitung die Werkzeuge nutzen.

Zum Thema Nachhaltigkeit gehört auch die „Bibliothek der Dinge“, bei der man zum Beispiel eine Party-Beleuchtung, eine Karaoke-Maschine, ein Laminiergerät, oder andere Dinge, die man nur selten braucht oder nur einmal ausprobieren möchte, ausleihen kann.

Am Samstag wartet schon im Eingangsbereich ein 3D-Scanner und der 3D-Drucker. Die Mitglieder des Fördervereins scannen auf Wunsch Besucher und drucken dann kleine Büsten aus.

Endlich ist auch der Gamecube im Obergeschoss nach der Corona-Zwangspause wieder zugänglich, der besonders für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren geschaffen wurde. „Der Schnuppertag bietet eine tolle Möglichkeit, neue Konsolenspiele der Stadtbücherei auszuprobieren“, freut sich die Medienpädagogin Lisa Woitschikowski, „wenn der Gamecube frei ist, kann man ihn künftig spontan nutzen, ansonsten wird eine Reservierung empfohlen.“

Gespielt wird auch im Erdgeschoss. Dort können verschiedene Gesellschaftsspiele ausprobiert werden.

Im Obergeschoss vor dem Lerntreff werden am Schnuppertag die Angebote und Planungen der Bücherei präsentiert: „Ein Ideenpool, von dem wir hoffen, dass wir mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Was wird in der Bücherei als „Dritter Ort“ noch gewünscht? Wenn jemand selbst etwas anbieten will, sehr gerne,“ erklärt Birgit Lücke. Vorgestellt wird auch das Konzept der „Open Library“, durch das die Öffnungszeiten stark ausgeweitet werden können.

Hier gibt es am Samstag auch Kaffee, Keks und Kaltgetränke, um ins Gespräch zu kommen. Das geht entweder im Erzählcafé bei dem jeder gerne direkt mitmachen kann oder beim Lesekreis. Hier werden die Bücher präsentiert, die im Lesekreis in den vergangenen dreieinhalb Jahren gelesen wurden. Es werden weitere Lese-Empfehlungen gegeben und es wird mit interessierten Lesern diskutiert.

Vorgestellt werden auch die „Jubiläumsführungen“, die die Stadtbücherei den ehemaligen Schulabsolventen des Hauses für ihre Jahrgangsjubiläen angeboten werden. „Es macht Spaß, mit ehemaligen Schülern in die Geschichte des Hauses abzutauchen und Anekdoten aus der Schulzeit wieder in Erinnerung zu bringen“, verrät Cordula Mense-Frerich, die diese Führung mit anbietet.

Wer frische Luft schnappen will, findet auch im Außenbereich Interessantes: An den Hochbeeten und am Obstspalier lässt es sich prima fachsimpeln, besonders wenn die Kinder auf dem Spielplatz mit der Buddelkiste beschäftigt sind. Im gesamten Gebäude laden bereits umgestaltete Räume dazu ein, gemütlich zu plauschen, zu lesen oder zu arbeiten.

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