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Programm zum Freckenhorster Herbst vorgestellt

Stadtteilkirmes hat sich bewährt

Freckenhorst

Das Orgateam des Freckenhorster Herbstes setzt auch in diesem Jahr auf die Stadtteilkirmes. An verschiedenen „Inseln“ wird es Kirmesangebote geben. Zudem wird es sehr bayerisch im Festzelt.

Von Ulrich Lieber

Sie organisieren unter anderem den Freckenhorster Herbst (v.l.): Leonie Gausmann, Peter Nährig, Michael Gierharke, Dirk Nölker, Frank Schroeder, Julia Heitkamp, Marie Kuckelmann, Michael Krass, Jörg Middendorf, André Auer und Norbert Westfechtel. Foto: Ulrich Lieber

Der Freckenhorster Herbst ist in jedem Jahr ein besonderes Großereignis für die Stiftsstadt. Vom 7. bis zum 9. Oktober ist es nun wieder soweit, und es gibt ein paar konzeptionelle Änderungen. „Wir sind schon im Januar/Februar in die Planungen eingestiegen. Dabei haben wir uns stark am Feedback von 2021 orientiert“, sagte Dirk Nölker, zweiter Vorsitzender der Freckenhorster Werbegemeinschaft, am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms.

Dirk Nölker, zweiter Vorsitzender der Freckenhorster Werbegemeinschaft

Schon im Vorjahr wurde die Kirmes, die sonst geballt auf dem Stiftsmarkt stattfand, auf dem Freckenhorster Markt verteilt. Diese Insellösungen seien gut angekommen und werden auch in diesem Jahr fortgeführt. Diese Stadtteilkirmes hat allerdings zur Folge, dass der Montag verloren geht. „Die Schausteller haben das mitgetragen und bauen auch für zwei Tage auf, weil sie das Konzept gut finden“, berichtete Nölker.

Obwohl die offizielle Eröffnung mit Fassanstich erst am Samstag um 11 Uhr auf dem Stiftsmarkt ist, geht es bereits am Freitag mit dem „Bayerischen Gaudi Abend“ im Festzelt am Weberplatz los. Der Gaudi-Abend löst den Schlemmerabend ab. „So hat der Freckenhorster Herbst einmal angefangen“, erinnerte sich Dirk Nölker. Es sei sozusagen die Ü30-Party, zu der auch Musiker aus Ruhpolding kommen. Der Vorverkauf läuft bei Kieskemper.

Bayerisch geht es auch am Samstag mit der Oktoberfestparty weiter, für die es die Karten online direkt bei Strohbücker gibt. Es stehen 560 Sitzplätze zur Verfügung, der Rest muss stehen. Es spielt dort die Original Sterntaler-Band. „Das ist für die jüngeren Leute. Wir wollen die Hütte voll haben“, sagte Nölker. Am Sonntagmorgen rundet ab 11 Uhr ein Frühschoppen mit dem Freckenhorster Orchesterverein den bayerischen Part ab.

Gastwirt Frank Schroeder

Wer am Samstag um 11 Uhr das Fass zur offiziellen Eröffnung ansticht, das ist ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt ist aber, dass Frank Schroeder für die Außengastronomie sorgen wird. Der Stiftsmarkt wird etwa wie im Vorjahr aussehen, allerdings wird diesmal eine Bühne aufgebaut. Dort werden unter anderem der Orchesterverein und am Sonntag der Spielmannszug auftreten. „Wir haben am Samstag ganztägig DJ Mischa da, der das begleitet“, berichtete Frank Schroeder. Als Highlight tritt am späten Nachmittag Bernd „Barney“ Wewer auf, der ab 18 Uhr in die Welt der Musik der 60er, 70er und 80er Jahre entführt. Sein „BigMoon Special“ fällt mit dem Vollmond zusammen. „Hoffentlich können wir ihn sehen.“

Am Sonntag wird es orange, denn die Niederländer kommen und verwandeln den Stiftsmarkt in einen holländischen Markt mit dem entsprechenden Flair. 134 Meter Stände mit holländischen Lebensmitteln und vielen anderen Dingen warten auf die Besucher. Zudem wird eine holländische Walkband für Stimmung sorgen.

Das Herz des Freckenhorster Herbstes ist natürlich der Trödelmarkt. Auch diesmal werden rund 400 Stände auf die Schnäppchenjäger warten. Dabei haben die Organisatoren darauf geachtet, nicht zu viele Plätze zu vergeben, um im Falle von möglichen Verschärfungen der Corona-Regeln niemanden nach Hause schicken zu müssen. Auf der Trödelmeile werden die Gäste immer wieder Aurora begegnen, denn die Frau auf den Stelzen überragt alle.

Aufgrund der Insellösungen gibt es an verschiedenen Punkten ein Kirmesangebot. So wird der Twister am Paulusplatz aufgebaut und der Autoscooter auf Jaspers Wiese. Viele Freckenhorster Vereine beteiligen sich am Gelingen des Marktes. Die KG Silberblau wird einen Bierstand aufbauen, das Deutsche Rote Kreuz zeigt realistische Unfalldarstellungen, und der TuS Freckenhorst verkauft Bier, Würstchen und Adventskalender.

Wie immer wird die Warendorfer Straße ab Kuhstraße bis zur Kreuzung von Freitag, 19 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, voll gesperrt – Umleitung wird eingerichtet.

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