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Sportfördergruppe der Bundeswehr-Sportschule in neuen Händen

Stegemann übernimmt Kommando

Warendorf

Abschied von Dietmar Mahrhold nahmen die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Sportfördergruppe Warendorf. Er sei immer ein guter Motivator und Menschenführer gewesen – Eigenschaften, die auch seine Nachfolgerin unter Beweis stellen will.

Oberst Rüdiger Jorasch (M.) übergab den Staffelstab, hier ganz im Zeichen des Wintersports in Form einer Bobkufe, von Oberstabsfeldwebel Dietmar Mahrhold an Stabsfeldwebel Kerstin Stegemann. Foto: Bundeswehr/Hubert Kemper

Der Kommandeur der Sportschule der Bundeswehr, Oberst Rüdiger Jorasch, hat das Kommando über die Sportfördergruppe Warendorf von Oberstabsfeldwebel Dietmar Mahrhold an Stabsfeldwebel Kerstin Stegemann übergeben. Etliche der zumeist an ihren Olympiastützpunkten und in den Heimatvereinen trainierenden Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Sportfördergruppe Warendorf waren neben den Angehörigen der Sportschule der Bundeswehr angetreten, um ihren scheidenden Leiter zu verabschieden.

Seit Juli 2017 verantwortete Oberstabsfeldwebel Mahrhold die Geschicke der rund 110 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus etwa 20 Disziplinen und führte sie dabei immer wieder „mit Augenmaß durch den sprichwörtlichen Spagat zwischen den Welten Spitzensport und Militär“, wie Oberst Jorasch in seiner Rede hervorhob. Mahrhold, der als gelernter Kraftfahrzeugelektriker seine Anfänge in der Pioniertruppe machte, sei dabei immer ein hervorragender Motivator und Menschenführer gewesen. Nun zieht es den gebürtig aus der Altmark stammenden Mahrhold, der inzwischen in Weilerswist beheimatet ist, ins Rheinland. Er übernimmt dort die Sportfördergruppe Köln und vereinbart auf diese Weise Familie und Beruf.

Stegemann kennt Höhen und Tiefen

An seine Stelle tritt Stabsfeldwebel Kerstin Stegemann, die bisher die stellvertretende Leitung der Sportfördergruppe Warendorf übernommen hatte. Die ehemalige Weltklassefußballerin ist gewissermaßen ein Eigengewächs.

Als ehemalige Spitzensportlerin kennt sie die Höhen und Tiefen des Sportlerlebens zu Genüge und wird in Zukunft ihren Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zugleich mit ihrer Ernennung zur neuen Leiterin der Sportfördergruppe durfte sich Kerstin Stegemann über ihre Beförderung freuen, wodurch sie ab April den Dienstgrad Oberstabsfeldwebel tragen darf.

Ehrungen für erfolgreiche Olympioniken

Im Zuge der Übergabe der Sportfördergruppe wurden zwei bei den Olympischen Winterspielen in Peking erfolgreiche Athleten der Sportfördergruppe Warendorf geehrt. Mit einem gewissen Erfolgsdruck fuhr Laura Nolte, die beim BSC Winterberg trainiert, nach Peking. Nach einem unglücklichen vierten Platz im Monobob war die Enttäuschung zunächst groß, aber dann überzeugte die 23-Jährige mit Nervenstärke und Können und blieb nach vier Umläufen zusammen mit ihrer Anschieberin Deborah Levi im Zweierbob ungeschlagen. Stabsunteroffizier Laura Nolte wurde damit zur jüngsten Olympiasiegerin der Bobgeschichte.

Ein weiterer Athlet der Sportfördergruppe fuhr im überaus erfolgreichen Bob-Team des deutschen Olympiateams zu einer Medaille. Der ebenfalls dem BSC Winterberg angehörige Stabsunteroffizier und Feldwebelanwärter Matthias Sommer gewann in Peking als Anschieber von Kai Hafer die Bronzemedaille im Zweierbob-Wettkampf.

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