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Ansprechpartner für ältere Menschen

Stelle für Seniorenarbeit wohl Konsens

Warendorf

Noch hat Warendorf niemanden, der sich in der Stadtverwaltung nur um die Arbeit mit und für ältere Menschen kümmert. Das soll sich jetzt ändern, der SPD-Antrag findet Zustimmung.

wn

Im Stellenplan der Stadt soll die Seniorenarbeit Bedeutung bekommen. Darauf haben sich die Fraktionen im Sozialausschuss grundsätzlich verständigt.   Foto: epd

Mindestens eine halbe Stelle für städtische Seniorenarbeit wird es wohl bald bei der Stadtverwaltung geben. Im Sozialausschuss sprachen sich alle Fraktionen Donnerstag dafür aus. Damit fände der SPD-Antrag sein Ziel.

Sachgebietsleiterin Iris Blume hatte die Mitglieder des Gremiums zunächst über die ersten Treffen des „Runden Tisches Senioren“ informiert – das nächste ist im September.

Laut Blume sind um die 30 ältere Warendorfer aktiv dabei. „Sie haben ganz intensiv gearbeitet“, meinte die Sachgebietsleiterin, die zudem berichtete, dass eine öffentliche Treff- und Anlaufstelle ausdrücklicher Wunsch bei den Teilnehmern sein, die sich in vier Arbeitskreisen beschäftigen und eigene Aktivitäten entwickeln. Iris Blume: „Wir werden jetzt gucken, wie das alles konstruktiv weiterentwickelt werden kann.“ Alle Projekte sollen letztlich dazu dienen, älteren Menschen möglichst lange ein autarkes Leben zu Hause zu ermöglichen.

SPD-Mitglied Wolfgang Stüker war positiv überrascht über die große Zahl Aktiver und war für die Schaffung einer Stelle wie auch des Treffpunkts. Hermann Temme (CDU) sandte für seine Fraktion das Signale, dass sie die Einrichtung einer halben Stelle „sicher unterstützen“ werde. Die Grünen halten eine Dreiviertel-, wenn nicht eine ganze Stelle für nötig. Als Nächstes soll ein Fachmann über die Arbeit einer solchen Fachstelle im Gremium sprechen – zum Beispiel Egbert Steinhoff vom Fachdienst Soziale Dienste der Stadt Beckum.

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