Herausforderung für Warendorfer Hospizgruppe

Sterbebegleitung in Zeiten von Corona

Warendorf

Die zwölf ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hospizgruppe Warendorf begleiten hochaltrige und schwer kranke Menschen auf ihrem letzten Weg – auch in Corona-Zeiten. Der persönliche Kontakt, die Zuwendung gibt vielen Mut. „Wir nehmen jeden Erkrankten mit seinen Bedürfnissen ernst, gehen respektvoll und ehrlich mit ihm um. Ja, wir sehen ihn sogar als einen Lehrer“,

Von Joachim Edlerund

Zwölf ehrenamtliche Frauen und Männer der Warendorfer Hospizgruppe unterstützen schwer Erkrankte und deren Angehörige am Lebensende. Foto: dpa

Das Thema Tod ist in Corona-Zeiten ein täglicher Begleiter. Sterbende und Trauerende treffen die Auswirkungen der Corona-Krise besonders – Menschen fürchten sich davor, ihre letzten Tage in Einsamkeit zu verbringen. Und auch für Hospizbegleiter ist diese Zeit eine Herausforderung. Die Ehrenamtlichen sitzen normalerweise am Bett, halten die Hand, lesen vor, hören zu und sprechen darüber, was dem Sterbenden noch auf der Seele liegt. Während der Corona-Pandemie war dies nur eingeschränkt möglich – wenn überhaupt, dann nur mit Abstand, Schutzmaske und den geltenden Hygienevorschriften.

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